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Weizenprotein in Shampoos

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Können Weizenproteine in Kosmetikprodukten ein Problem darstellen? Diese Frage gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Weizenprotein besonders im Bereich der Kosmetika, wie etwa in Shampoos, Verwendung findet.

Das Klebeeiweiß besitzt fantastische klebende Eigenschaften, die oft für strukturelle Zwecke eingesetzt werden. Doch ist dieser Einsatz bedenkenlos?

Die menschliche Haut fungiert als effektive Barriere, die große Moleküle wie Proteine normalerweise nicht passieren können.

Entscheidend wird es jedoch, wenn es zu Hautbarriere-Schädigungen durch Entzündungen, Ekzeme oder Verletzungen kommt. Gerade dann können zerkleinerte, hydrolysierte Proteine die Hautoberfläche durchdringen und das Immunsystem aktivieren, eine natürliche Reaktion auf Fremdeiweiße.

Bei Personen mit einer spezifischen IgE-vermittelten Weizenallergie genügt bereits der Kontakt mit kleinen Mengen von Weizenprotein, um immunologische Reaktionen hervorzurufen. Insbesondere bei der Verwendung von Shampoos kann dies ein Problem darstellen, da die feinen Partikel in die Luft gelangen und durch Inhalation die Schleimhäute erreichen.

Dies ermöglicht den Kontakt zu sensiblen Bereichen, die darauf mit einer Immunantwort reagieren können.

Bei einer Zöliakie hingegen, einer speziellen Form der Glutenunverträglichkeit, steht primär die Darmaufnahme im Fokus.

Der Kontakt durch die Haut spielt hier eine untergeordnete Rolle, sodass in diesen Fällen keine verstärkte Gefahr durch kosmetische Produkte ausgeht.

Wichtiger denn je wird bei der Auswahl von Kosmetika der kritische Blick auf die Zutatenliste.

Produkte mit einer unbekannten Vielfalt chemischer Inhaltsstoffe sollten kritisch betrachtet werden. Insbesondere bei der gezielten Suche nach weizenproteinfreien Produkten kann es hilfreich sein, sich auf klar deklarierte Inhaltsstoffe zu fokussieren.

Meist gibt es durchaus Alternativen, die ohne den Einsatz bestimmter pflanzlicher Proteine auskommen.


Quellen: Safety Assessment of Wheat-Derived Ingredients as Used in Cosmetics., Allergenic Biomarkers in the Molecular Diagnosis of IgE-Mediated Wheat Allergy., Wheat-dependent exercise-induced anaphylaxis subtypes diagnosis and management.

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