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Starkes Verlangen nach Süßem.

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Video-Transkript

Ein starkes Verlangen nach Süßem kann aus verschiedenen Gründen entstehen, und es lohnt sich, einige dieser Faktoren näher zu betrachten. Zunächst ist es wichtig zu klären, ob Sie genügend Eiweiße zu sich nehmen.

Der Eiweißtransporter im Gehirn kann durch Zucker verbessert werden. Wenn Sie merken, dass Schokolade oder ähnliche Zuckerprodukte Ihr Wohlbefinden steigern, könnte dies daran liegen, dass die für bestimmte Neurotransmitter notwendigen Eiweiße besser ins Gehirn gelangen.

Dies bedeutet möglicherweise, dass Ihre Ernährung nicht ausreichend Eiweiß enthält.

Daneben spielt auch der Zyklus bei Frauen eine tragende Rolle. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Verlangen nach Süßem in Verbindung mit Ihrem Menstruationszyklus steht, empfiehlt es sich, die Hormonspiegel ein bis zwei Tage vor der Regelblutung zu überprüfen.

Ein Ungleichgewicht zwischen Estrogen und Progesteron könnte vorliegen, insbesondere wenn der Estrogenspiegel im Verhältnis zu hoch ist. Estrogene fungieren, in dieser Konstellation, als Stresshormone.

Dies könnte wiederum das Gefühl von Stress verstärken, was das Bedürfnis nach Zucker, um Stress abzubauen, auslöst.

Auch die Rolle der Darmflora ist nicht zu unterschätzen.

Ihr Appetit entsteht durch Signale, die über den Vagusnerv aus dem Bauch zum Gehirn gesendet werden, häufig basierend auf den Bedürfnissen Ihrer Darmbakterien. Diese Mikroorganismen benötigen Ballaststoffe, die sie meistens aus naturbelassenen Nahrungsmitteln wie Obst erhalten.

Wenn der Bedarf an Ballaststoffen nicht gedeckt ist, könnte der Drang nach süßen, ballaststoffarmen Snacks entstehen. Achten Sie darauf, ausreichend Ballaststoffe in Ihre Ernährung zu integrieren, um einem unausgeglichenen Verlangen entgegenzuwirken.

Sollten Veränderungen im Essverhalten auftreten, können Darmflora-Tests helfen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.


Quellen: Changes in food preferences after oral semaglutide administration in Japanese patients with type 2 diabetes KAMOGAWA-DM cohort., Fish oil a source of omega-3 fatty acids affects hypothalamus heat resistance genes expressions and fatty acid composition in heat-stressed chicks., Lactobacillus salivarius and Lactobacillus gasseri supplementation reduces stress-induced sugar craving in mice., Characterization of Gut Microbiota Composition in Type 2 Diabetes Patients A Population-Based Study.

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