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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Verkalkungen, ähnlich wie Narben auf der Haut, sind das Ergebnis eines Heilungsprozesses.
Wenn ein Organ oder ein Blutgefäß beschädigt wird, versucht der Körper, diesen Schaden zu reparieren. In einigen Fällen hinterlässt dieser Prozess sichtbare Spuren in Form von Kalkablagerungen, die auf Röntgenbildern oder Ultraschalluntersuchungen erkannt werden können.
Während Verkalkungen harmlos sein können und den Heilungsprozess anzeigen, gibt es auch ernstere Varianten. Beispielsweise kann Atherosklerose, eine unvermeidbare Erkrankung des Alterns, zu Verkalkungen in Blutgefäßen führen.
Diese können wiederum das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen. Es ist entscheidend, wie schnell sich diese Verkalkungen entwickeln und ob sie in einem jüngeren Alter als erwartet auftreten.
Auch bei Mammographien ist das Auffinden von Mikrokalk ein Anzeichen für mögliche Entzündungen oder Krebserkrankungen. Solche Indikatoren in der Leber oder anderen Organen sollten genau untersucht werden, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren.
Ist die Ursache noch aktiv oder ist der Prozess bereits gestoppt? Diese Fragen müssen geklärt werden, um eine passende medizinische Vorgehensweise zu bestimmen.
Ein laufender Immunprozess, eine chronische Infektion oder verkapselte parasitäre Infektionen sind mögliche Ursachen für Verkalkungen.
Deshalb sollten bei deren Entdeckung, insbesondere in jüngeren Jahren, weiterführende diagnostische Schritte wie Ultraschall mit Kontrastmitteln oder MRTs erwogen werden, um ein umfassendes Bild zu erhalten.