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Verhältnis der Einheiten von Vitamin D3 und K2 bei Supplementierung mit Multivitaminpräparaten

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Wie viel Vitamin K2 sollten Sie zu sich nehmen, wenn Sie Vitamin D einnehmen? Diese Frage wird zunehmend wichtiger, da viele Menschen Nahrungsergänzungsmittel verwenden, um ihren Vitamin-D-Spiegel zu optimieren.

In der Praxis achte ich darauf, dass Patienten ein Präparat wählen, das sowohl Vitamin D als auch Vitamin K enthält. Denn Vitamin D sollte im Körper idealerweise in ausreichender Begleitung von Magnesium, Vitamin A, aber vor allem Vitamin K2 zugeführt werden.

Nur so kann es seine volle Wirkung entfalten und potenzielle Risiken gering halten.

Warum ist das wichtig? Vitamin D erhöht die Kalziumaufnahme im Darm. Ohne eine angemessene Versorgung mit Vitamin K2 kann es jedoch passieren, dass dieses Kalzium sich an den falschen Stellen im Körper ablagert etwa in Blutgefäßen statt in den Knochen.

Vitamin K2 hilft dabei, Kalzium in die Knochen einzubauen und schützt so die Gefäße.

Wenn Sie ein Multivitaminpräparat einnehmen, das zwar Vitamin D, jedoch kein Vitamin K2 enthält, empfehle ich in der Basisversorgung 200 Mikrogramm Vitamin K2 täglich.

Darüber hinaus kontrollieren wir bei Patienten im weiteren Verlauf regelmäßig den Blutkalziumspiegel. Ist dieser Wert angemessen, kann die Kombination als gelungen betrachtet werden. Steigt jedoch der Kalziumspiegel auffällig an, beginnt die genaue Diagnostik: Wir messen gezielt Vitamin K und K2 im Blut und prüfen so auf einen möglichen Mangel.

Wird ein solcher Mangel festgestellt, passen wir die Dosierung individuell an.

Für die meisten Menschen sind 200 Mikrogramm Vitamin K2 pro Tag eine gute Basis, um bei einem hohen oder hoch-normalen Vitamin-D-Spiegel einen optimal funktionierenden Kalziumhaushalt zu gewährleisten.

Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen eine individuelle Anpassung erforderlich ist. Im Zweifel rate ich stets dazu, die relevanten Laborwerte im Blut im zeitlichen Verlauf zu überwachen, um die Supplementierung auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.


Quellen: Vitamin K and D Supplementation and Bone Health in Chronic Kidney Disease-Apart or Together?

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