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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Viele Menschen stellen fest, dass sie auf resistente Stärke empfindlich reagieren. Häufig treten dabei Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln auf, insbesondere bei Kartoffeln.
Ein guter Hinweis ist, diese Lebensmittel nicht direkt nach dem Kochen zu verzehren. Indem man sie über Nacht im Kühlschrank lagert, kann sich ein Teil der Stärke in resistente Stärke umwandeln.
Diese Form der Stärke hat den Vorteil, dass sie nicht direkt den Blutzucker in die Höhe treibt, sondern das Mikrobiom im Darm ernährt. Vor allem bei Kartoffeln ist dieser Prozess entscheidend, da die darin enthaltene Stärke für den Körper ohne Umwandlung oft problematisch ist.
Andere stärkehaltige Nahrungsmittel, wie Hirse oder Süßkartoffeln, wirken sich günstiger auf den Blutzuckerstoffwechsel aus, wenn sie resistente Stärke enthalten. Damit auch Ihre gesamte Ballaststoffaufnahme angemessen bleibt, können Sie resistente Stärke einsetzen, um möglichst 30-35 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu erreichen.
Doch nicht immer wird resistente Stärke gut vertragen. In solchen Fällen kann der Grund in der Darmbakterienbesiedlung liegen. Wenn Sie nach dem Verzehr von resistenter Stärke schnell Beschwerden wie Blähungen haben, könnte dies auf eine Fehlbesiedlung des Dünndarms hindeuten.
Bei solchen Symptomen ist medizinische Abklärung ratsam, etwa durch einen Stuhltest, um eine Dysbiose festzustellen.
Sollten Sie bemerken, dass Ihnen resistente Stärke nicht bekommt, ist es essenziell, die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln.
Eine Ignoranz der Signale Ihres Körpers könnte ein ernstzunehmendes Problem übersehen lassen. Finden Sie daher heraus, ob das Problem im Dünndarm oder Dickdarm liegt und leiten Sie gegebenenfalls die entsprechenden Maßnahmen ein.