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Fette und Kohlenhydrate sinnvoll kombinieren

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Fette und Kohlenhydrate sinnvoll kombinieren: Hinweise zur lektinfreien Ernährung

Ein wichtiger Ansatz in der lektinfreien Ernährung besteht darin, Fette und Kohlenhydrate möglichst getrennt zuzuführen.

Gerade für Menschen mit Übergewicht oder Insulinresistenz kann dies einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg der Ernährungsumstellung haben. Doch ab wann ist die Trennung wirklich entscheidend, und wie sollten Sie mit kleinen Mengen umgehen, wie sie zum Beispiel in Gemüse vorkommen?

Der zentrale Grund, Fett und Kohlenhydrate zu trennen, liegt vor allem darin, dass bei gleichzeitiger Aufnahme beider Makronährstoffe der Stoffwechsel schnell überfordert sein kann besonders bei Insulinresistenz oder deutlichem Übergewicht.

Bei Betroffenen kommt es häufig ohnehin durch das Fettgewebe zu einem kontinuierlichen Anstieg freier Fettsäuren im Blut, selbst ohne Nahrungsaufnahme. Nehmen Sie dann noch Kohlenhydrate zu sich, erhöht sich die Belastung für den Stoffwechsel zusätzlich, weil der Körper nicht in der Lage ist, Kohlenhydrate und Fette gleichzeitig effizient zu verarbeiten.

Für Menschen mit Übergewicht empfiehlt es sich daher, auch kleine Mengen an Kohlenhydraten, wie sie selbst in Gemüse oder Gewürzen wie Kokosaminos enthalten sind, möglichst aus fetthaltigen Mahlzeiten herauszuhalten.

Ziel sollte es sein, die Insulinresistenz gezielt anzugehen und dem Stoffwechsel möglichst klare Signale zu geben. Je konsequenter Sie diese Prinzipien befolgen, desto besser kann sich Ihr Insulinhaushalt erholen.

Anders verhält es sich für normalgewichtige Personen, die lediglich ihr Gewicht halten und möglichst gesund leben möchten. Bei ihnen findet sich normalerweise kein Spillover-Effekt, das heißt, das Blut ist nach den Mahlzeiten fettarm, solange nicht willentlich sowohl Fett als auch Kohlenhydrate zusammen zugeführt werden.

Wenn Sie sich bewegen, etwa vor dem Essen einen Spaziergang unternehmen oder ein paar Treppen steigen, werden kleinere Mengen an Kohlenhydraten zum Beispiel aus einem Esslöffel Sauce oder ein wenig Gemüse zuverlässig von der Muskulatur aufgenommen.

Die geringen Mengen Zucker gelangen in den Muskel und werden hier direkt verwertet. Erst wenn Sie große Mengen an Kohlenhydraten aufnehmen, kann die Leber beginnen, überschüssigen Zucker in Fett umzuwandeln.

Genau diesen Effekt möchten wir vermeiden.

Die Trennung der Makronährstoffe ist also nicht immer in jedem Fall notwendig. Menschen mit normalem Körpergewicht, die sich ausreichend bewegen und keine Probleme mit dem Stoffwechsel haben, können kleine Mengen kombinieren, ohne Nachteile zu befürchten.

Bei Erreichen größerer Mengen, wie etwa zusätzlichen Süßkartoffeln zur fettreichen Mahlzeit, steigt das Risiko, dass Kohlenhydrate und Fett zusammen ungünstig auf den Stoffwechsel wirken und Insulinresistenz begünstigen.

Lachs ist ein gutes Beispiel. Das Lebensmittel eignet sich sowohl für fettarme als auch für fettreiche Gerichte, abhängig von der Zubereitungsart und den Beilagen. Wenn Sie also zu einem Stück Lachs mit einer Teriyaki-ähnlichen Sauce sparsam etwas Kokosaminos geben und keine nennenswerte weitere Kohlenhydratquelle hinzufügen, bleibt das Mahl für die meisten Menschen unbedenklich.

Erst die Kombination mit einer großen Portion stärker kohlenhydrathaltiger Beilage wie Süßkartoffeln kann das Gleichgewicht kippen.

Und entscheidend bleibt bei der lektinfreien Ernährung: Das Wichtigste ist, auf die Lebensmittel zu verzichten, die reich an Lektinen sind.

Die Trennung von Fett und Kohlenhydraten stellt einen weiteren Optimierungshebel dar, sollte Sie aber nicht unnötig stressen. Beachten Sie die Grundregel für etwa 80 Prozent Ihrer Mahlzeiten, und achten Sie besonders darauf, wenn Sie gezielt etwas an Ihrem Stoffwechsel verbessern möchten.

Selbst unter denjenigen, die diese Regel ignorieren, berichten viele von guten Erfolgen mit einer lektinfreien Ernährung.

Die beste Ernährungsmedizin basiert darauf, Ihnen die optimalen Wege aufzuzeigen nicht darauf, Sie mit zu vielen Regeln zu überfordern.

Nutzen Sie die Hinweise zur Makronährstofftrennung dann, wenn Sie das Maximum für Ihre Gesundheit herausholen möchten.


Quellen: Weight-loss effects of macronutrient-based diets modified by genetic variants a protocol for systematic review of randomised controlled trials.

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