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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Erhöhte Thrombozytenwerte im Blut können verschiedene Ursachen haben. Ein potenzieller Grund ist eine chronische Entzündung, wie sie beispielsweise bei Arthritis vorkommt. In vielen Fällen wird diese Entzündung durch die Aufnahme von Immunsuppressiva wie Cortisol kontrolliert.
Beim Menschen ist die erhöhte Thrombozytenzahl oft eine Reaktion auf mögliche Gefahren, wie das Risiko von Blutverlust durch Verletzung. Historisch gesehen waren Infektionen und Blutungen wichtige Überlebensrisiken.
Der Körper ist darauf programmiert, in bedrohlichen Situationen die Blutplättchenbildung zu steigern. Schwangere Frauen haben zum Beispiel ebenfalls eine erhöhte Blutplättchenzahl, um sich auf Blutverlust während der Geburt vorzubereiten.
Ein Thrombozytenwert von 477.000 pro Mikroliter Blut liegt noch nicht im kritischen Bereich, in dem ein sofortiger Behandlungsbedarf besteht. Doch bei solchen Werten sollte man die Ursache der Entzündung untersuchen.
Insbesondere dann, wenn Autoimmunerkrankungen vorliegen und Cortisol nicht den gewünschten Effekt zeigt, gilt es, die Ursache der Entzündung zu finden und zu beheben.
Die funktionelle Medizin betrachtet dabei nicht nur die Symptome, sondern den gesamten Körper, um herauszufinden, was die Entzündung antreibt.
Die Betroffenen sollten auch darauf hinarbeiten, das Immunsuppressivum möglichst abzusetzen, indem die Entzündungen durch gezielte Maßnahmen kontrolliert werden.
Ein schrittweiser Ansatz zur Verbesserung der Gesundheit umfasst dabei nicht nur die Medikamentenreduktion, sondern auch ein umfassendes Ernährungsprogramm.
Ziel ist es, die Ursache zu bekämpfen und eine Gesundung zu erreichen, ohne auf Medikation angewiesen zu sein.