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Der Thermomix in der lektinfreien Ernährung

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Der Thermomix kann in der lektinfreien Ernährung eine sehr praktische Unterstützung sein. Viele Arbeitsschritte lassen sich damit deutlich einfacher gestalten. Und gerade im Alltag spart das Zeit.

Sie können zerkleinern, mahlen, rühren, kochen, dämpfen und pürrieren. Genau diese Funktionen sind für eine lektinfreie Küche oft hilfreich.

Ich bin ein großer Thermomix-Fan.

Es geht aber auch mit einer anderen Küchenmaschine mit ähnlichen Funktionen. Entscheidend ist vor allem, dass Sie sich den Alltag erleichtern. Denn lektinfrei zu essen bedeutet häufig, mehr selbst zu machen.

Und selbst gemacht heißt nicht automatisch aufwendig. Mit dem richtigen Gerät geht vieles schneller, sauberer und planbarer.

Welche Funktionen im Alltag besonders nützlich sind

Der Thermomix bietet zunächst ein Zeitfeld.

Damit können Sie einstellen, wie lange eine Funktion laufen soll. Kurze Sekunden reichen oft schon zum Mahlen oder Zerkleinern. Das ist zum Beispiel bei Nüssen für Granola praktisch. Sie geben die Zutaten hinein und lassen sie nur wenige Sekunden auf Stufe fünf laufen.

Dann sind die Nüsse klein, ohne dass Sie sie von Hand brechen oder schneiden müssen.

Auch beim Kochen hilft das Gerät. Über die Temperatursteuerung können Sie Zutaten schmelzen oder erhitzen.

Kokosöl oder Honig lassen sich damit gut erwärmen. Ich mache das oft bei etwa 90 Grad für einige Minuten. Danach kann die Masse direkt über das Granola gegeben werden. Das geht schnell und unkompliziert.

Besonders praktisch ist auch die Varoma-Funktion. Dabei wird unten Flüssigkeit erhitzt, während oben Gemüse gedämpft wird. Das eignet sich sehr gut, wenn mittags schnell etwas auf dem Tisch stehen soll.

Tiefkühlgemüse in Bioqualität kann man abends auftauen, morgens in den Varoma geben und nach etwa 20 Minuten ist alles fertig. Dazu noch eine Kartoffel und ein Dip, und schon haben Sie ein vollständiges Essen.

Das Messer ist ein weiterer zentraler Teil. Je nach Stufe können Sie Gemüse, Nüsse, Käse oder andere Zutaten sehr fein oder gröber zerkleinern. Auch Verrühren und Pürieren sind möglich.

Auf hoher Stufe lässt sich sogar Hirse mahlen. Ebenso können Flohsamenschalen verarbeitet werden. Andere Getreidesorten sind in der lektinfreien Ernährung dagegen oft schwieriger einzuordnen.

Rezepte lassen sich gut abwandeln

Die meisten Thermomix-Rezepte sind nicht von vornherein lektinfrei. Das heißt aber nicht, dass sie nicht nutzbar wären. Viele Gerichte lassen sich gut anpassen.

Genau darin liegt ein großer Vorteil. Sie können Zutaten austauschen, Mengen verändern und Rezepte auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

Ich koche zum Beispiel häufig Kartoffel-Kohlrabi-Gemüse.

Dabei koche ich den Kohlrabi im Thermomix und gebe die Kartoffel später hinzu. Mit etwas Coco Aminos schmeckt das sehr gut. Solche Gerichte sind familientauglich und lassen sich im Alltag gut umsetzen.

Ein anderes Beispiel ist Hirsebrei mit Apfel und Birne. Das ist ein typisches Gericht, das auch Kinder gut essen. Die Hirse wird mit dem Obst klein gemacht und anschließend in Flüssigkeit gekocht.

Auch als Porridge funktioniert das Prinzip sehr gut. Hirse ist in der lektinfreien Ernährung oft eine hilfreiche Grundlage.

Und auch Pilz-Sahne-Soße ist ein gutes Beispiel. Man kann daraus eine helle Soße machen, die sich gut zu Gemüse oder Beilagen kombinieren lässt.

Ich verwende dabei oft weniger Sahne und stattdessen Milch und etwas Schmand. Viele Thermomix-Rezepte sind mir persönlich etwas zu fettlastig. Das lässt sich aber problemlos verändern.

Es gibt außerdem Möhren-Kichererbsen-Suppe, Kichererbsen-Curry, Käsesoße, Tomatensoße und Gemüseplatte mit heller Soße.

Letztere erinnert mich ein wenig an Risotto. Zwiebeln werden angebraten, dann kommt Wasser oder Brühe dazu. Das Gemüse gart im Dampf, und aus der aufgefangenen Flüssigkeit lässt sich eine Soße herstellen.

Dazu passt Reis sehr gut. Im oberen Behälter kann zusätzlich weiteres Gemüse wie Zucchini oder Paprika gegart werden. So entsteht ein richtiger Gemüsereis.

Praktische Ideen für Frühstück, Mittag und zwischendurch

Der Thermomix eignet sich nicht nur für Hauptgerichte.

Auch Frühstück und kleine Extras lassen sich damit vorbereiten. Low-Carb-Granola ist ein gutes Beispiel. Nüsse, Kokoschips und weitere Zutaten werden einfach kurz zerkleinert und anschließend verfeinert.

So entsteht ein Frühstück, das gut in eine lektinfreie Ernährung passen kann.

Auch Bananeneis funktioniert hervorragend. Dafür werden gefrorene Bananen püriert. Mit Mango oder anderen Früchten geht es ebenso.

Ein wenig Kokosmilch und nach Geschmack etwas Süße dazu, und schon haben Sie ein einfaches, leckeres Dessert. So kann auch Eis lektinfrei zubereitet werden.

Sehr hilfreich ist zudem eine Würzpaste.

Gerade wenn Sie Unverträglichkeiten haben, ist es ein Vorteil, wenn Sie selbst entscheiden können, was hineinkommt. Die Paste wird eingekocht, in Gläser gefüllt und hält im Kühlschrank oder sogar im Gefrierfach.

Sie ist eine sehr gute Basis für Gemüsebrühe und lässt sich auch in Salatsoßen verwenden.

Und auch Suppen spielen eine große Rolle. Kohlrabi-Kartoffelsuppe, Tomatensuppe, Champignon-Rahmsuppe, Kürbissuppe oder Süßkartoffel-Linsensuppe lassen sich gut vorbereiten.

Suppen sind oft alltagstauglich, gut portionierbar und lassen sich für Kinder mit in die Kita geben. Besonders die schaumig pürierten Suppen aus dem Thermomix sind angenehm in der Konsistenz.

Würzen, planen und vorbereiten

Das System rund um den Thermomix ist für viele Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls interessant. Über Cookidoo lassen sich Rezepte auswählen und speichern.

Eine App hilft dabei, die Woche zu planen. Mit Guided Cooking führt das Gerät Schritt für Schritt durch das Rezept. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie den Kochvorgang gut strukturieren möchten.

Die Funktion Zuletzt gekocht ist im Alltag oft besonders nützlich. Sie sehen schnell, welche Gerichte Sie kürzlich verwendet haben. Gerade bei Familienküche ist das hilfreich. Denn häufig bewähren sich einige wenige Rezepte besonders gut und werden dann immer wieder gekocht.

Das muss nicht langweilig sein. Im Gegenteil: Verlässliche Gerichte geben Sicherheit und sparen Zeit.

Der Thermomix hat außerdem eine Waage. Damit können Sie Zutaten direkt im Behälter abwiegen.

Das macht das Kochen noch schneller. Hinzu kommen Funktionen wie Teig kneten, vorspülen oder Wasser erhitzen. Besonders angenehm ist, dass Sie vieles anschließend direkt in die Spülmaschine geben können.

Das spart zusätzlich Aufwand.

Fermentieren wäre ebenfalls möglich, etwa für selbst gemachten Joghurt. Dafür braucht man allerdings zusätzliches Zubehör. Auch ohne dieses Zubehör lässt sich der Thermomix jedoch sehr gut nutzen.

Und genau darum geht es in der lektinfreien Ernährung oft: praktische Lösungen, die im Alltag funktionieren.

Sie müssen nicht jedes Gericht neu erfinden. Sie können mit Gemüse, Hirse, Kartoffeln, Soßen, Suppen und einfachen Desserts viele alltagstaugliche Mahlzeiten vorbereiten.

Der Thermomix kann dabei eine echte Entlastung sein. Und wenn Sie ihn an Ihre Bedürfnisse anpassen, wird daraus ein Werkzeug, das Ihnen die lektinfreie Ernährung deutlich erleichtert.


Quellen: Amazonian vegetables - Jambu (Acmella oleracea) and Amazon chicory (Eryngium foetidum) antinutritional compounds and bioactive properties in different cooking conditions.

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