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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Beim Zusammenstellen eines Tees gibt es einige Faktoren, die berücksichtigt werden sollten, besonders wenn Sie Wert auf eine lektinfreie Ernährung legen. Tees können eine wohltuende Ergänzung zu Ihrer Ernährung sein, doch sie haben auch biologische Wirkungen, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.
Grüner und schwarzer Tee gelten oft als gesund, können jedoch die Eisenaufnahme beeinträchtigen und je nach Anbaugebiet Schwermetalle enthalten. Es lohnt sich, auf Herkunft und Qualität zu achten.
Beim Blick auf die Zutaten eines Tees sollten Lektine vermieden werden. Kürbiskerne etwa enthalten Lektine und sind deshalb als Zutat für Tee ungeeignet.
Süßholzwurzel steht zunächst nicht im Verdacht, lektinhaltig zu sein, hat jedoch Einfluss auf den Blutdruck und die Nebennierenfunktion.
Sie stammt aus der Familie der Hülsenfrüchte, weshalb möglicherweise Lektine enthalten sind, trotzdem scheinen typische Extrakte keinen nennenswerten Einfluss auf die Darmfunktion zu haben.
So zeigt sich hier ein eher gemischtes Bild.
Zikorie hingegen ist unproblematisch und bringt sogar wertvolle Ballaststoffe mit sich. Bei Zutaten wie der Frucht des Johannisbrotbaums, die lektinhaltig sind, sollte man vorsichtiger sein und diese eher meiden.
Honigbusch und Rosenblüten sind Beispiele dafür, dass die Literatur nicht alles über potenzielle Lektin-Inhalte offenlegt. Das erfordert oft eine Bewertung durch Erfahrung und Beobachtungen an Patienten mit Entzündungswerten.
Matetee, bekannt für seine stimulierende Wirkung, birgt potentiell ebenfalls Lektine und wird in größeren Mengen nicht empfohlen. Amerikanische Pflanzen weisen oft Lektine auf, weshalb auch Mate mit Vorsicht genossen werden sollte.
Stevia ist ein weiteres Produkt, das zwar wegen seiner Süßkraft beliebt ist, aber als mitochondriales Gift angesehen wird. Auch wenn der Großteil unverändert bleibt, können die Auswirkungen der verbleibenden kleinen Menge erheblich sein.
Bei aromatisierten Tees kommt es auf die verwendeten Inhaltsstoffe an. Aromatisierungen mit Zitrusfrüchten wie Bergamotte sind unproblematisch. Generell ist es ratsam, zunächst konservativ mit den Zutaten umzugehen, deren Verträglichkeit unklar ist, um einen Heilungserfolg nicht zu gefährden.
Erst wenn es Ihnen gut geht, kann es sinnvoll sein, experimentell neue Zutaten auszuprobieren.
Die Menge macht das Gift gerade bei Lektinen spielt das eine entscheidende Rolle. Eine kleine Menge einer Hülsenfrucht im Tee kann weniger problematisch sein als der Verzehr einer lektinreichen Mahlzeit.