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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Die richtige Menge Wasser bei der Verwendung eines Schnellkochtopfs ist entscheidend für die Entfernung von Lektinen aus bestimmten Lebensmitteln. Nicht alle lektinhaltigen Lebensmittel können durch Kochen lektinfrei gemacht werden.
Jedoch funktioniert das bei Hülsenfrüchten, Nachtschatten- und Kürbisgewächsen sehr gut. Diese Lektine sind hitzesensibel, benötigen jedoch ausreichend hohe Temperaturen und lange Kochzeiten.
Lektine werden in einem Schnellkochtopf durch den erhöhten Druck und die hohe Temperatur zerstört, was in einem normalen Kochtopf nicht möglich ist. Hierbei reicht die Menge an Wasser, die benötigt wird, um genügend Dampf zu erzeugen und den erforderlichen Druck aufzubauen.
Das Einhalten der Füllmarken des Schnellkochtopfs ist wichtig, ebenso wie die empfohlene Kochzeit im Ernährungsplan. So wird gewährleistet, dass die Lektine zerstört werden.
Ein effektiver Kochprozess erfordert feuchte Hitze.
Es muss darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel vollständig von Wasser umgeben sind. Dies ist notwendig, damit alle Bestandteile der Speisen gleichmäßig von der Hitze beeinflusst werden und keine Lektine übrig bleiben.
Die Disposition auf lektinhaltige Speisen variiert individuell. Manche könnten trotz korrekter Kochweise weiterhin reagieren. In diesen Fällen sollten mögliche Nahrungsmittel-Allergien oder -Sensitivitäten geprüft werden.
Auch andere seltene Reaktionen, zum Beispiel auf Fraßgifte in Kartoffeln, sind möglich. Wichtig ist, die Garzeiten großzügig zu kalkulieren, damit der Prozess für alle Arten von Schnellkochtöpfen sicher ist.