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Oxalsäurereduktion durch Kochen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Reduktion von Oxalsäure durch Kochen ist ein wichtiges Thema im Rahmen einer lektinfreien Ernährungsweise. Pflanzen schützen sich vor Fressfeinden, da sie selbst über verschiedene Abwehrmechanismen verfügen.

Dazu gehört die Produktion von Fressgiften, wobei Lektine zu den meist problematischen zählen. In der lektinfreien Ernährung versuchen wir, diese entweder durch Zubereitungsmethoden zu zerstören oder sie komplett zu vermeiden.

Allerdings erfolgt dies auf Kosten der Aufnahme anderer Fressgifte, wie der Oxalsäure.

Oxalsäure hat die Eigenschaft, sich an Kalzium zu binden. Dies kann sowohl in den Verdauungssekreten als auch später in der Blutbahn geschehen und führt unter Umständen zur Bildung von Nierensteinen.

Um dem vorzubeugen, ist es notwendig, die Zubereitungsprozesse so zu gestalten, dass die Oxalsäure bereits ausgefällt wird. Alternativ sollten Sie sicherstellen, dass die Menge an Kalzium in Ihrer Ernährung ausreicht, um die Oxalsäure zu binden, bevor sie Ihrem Körper schaden kann.

Kochen kann dabei helfen, den Oxalsäuregehalt von Lebensmitteln zu reduzieren, und das Abgießen des Kochwassers trägt dazu bei, den Gehalt weiter zu senken. Allerdings bleibt der genaue Reduktionsgrad oft unklar.

Für Personen, die anfällig für Nierensteine sind, ist es ratsam, bei der Nahrungszubereitung auf eine ausreichende Kalziumzufuhr zu achten. Dies kann durch die Zugabe von Calciumpulver zum Kochwasser oder durch Kalziumquellen wie Milchprodukte und kalziumreiches Mineralwasser geschehen.

Ein interessantes Beispiel ist die Zubereitung von Spinat. In Deutschland wird dieser traditionell als Rahm-Spinat zubereitet, wobei Sahne hinzugefügt wird, um die Oxalsäure zu entgiften.

Diese alte Kochtradition zeigt, wie wichtig es ist, Kalzium in die Nahrungszubereitung zu integrieren.

Es ist egal, ob Sie Lebensmittel schälen oder nicht, da Oxalsäure sowohl in der Schale als auch in den Innenbereichen des Lebensmittels vorhanden ist.

Der Verarbeitungsprozess und das Kauen aktivieren oft die freigesetzte Oxalsäure, weshalb es wichtig ist, während des Essens auf eine ausreichende Kalziumzufuhr zu achten.

Zwei Hauptstrategien können verfolgt werden: Entweder wird das Kochgut mit Kalzium vermischt, sei es durch ein Milchprodukt oder ein Calciumpulver, oder Sie stellen sicher, dass Sie beim Essen genügend Kalzium zu sich nehmen.

Diese Ansätze helfen, die Oxalsäure im Verdauungstrakt zu binden und deren potenziell schädliche Wirkung zu verhindern.


Quellen: POTASSIUM QUANTIFICATION AND SENSORY ANALYSIS IN PLANT FOOD COOKING PROCESSES IN HEART DISEASE PATIENTS., Effect of Cooking and

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