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Leinsamen und Leinöl

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

In der modernen Ernährung wird oft das günstige Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren in Leinsamen und Leinöl hervorgehoben. Doch warum rate ich dennoch davon ab, diese Produkte in größeren Mengen zu konsumieren? Ein übermäßiger Verzehr von Omega-Fettsäuren könnte nämlich den Alterungsprozess beschleunigen.

Zwar sind Omega-3-Fettsäuren wie ALA in Leinöl enthalten, doch die Umwandlungsrate in die essenziellen Fettsäuren DHA und EPA ist genetisch bedingt recht niedrig, oft liegt sie bei nur etwa 7 Prozent.

Der Rest dieser Fettsäuren bleibt so im Körper, ohne effizient genutzt zu werden, was potenziell problematisch sein kann.

Es ist wichtig, nicht mehr Omega-3 oder Omega-6-Fettsäuren zu sich zu nehmen, als tatsächlich benötigt wird.

Der tägliche Bedarf liegt bei etwa einem halben Gramm Omega-3. Eine effektivere Alternative wäre die Nutzung von Algenöl, welches direkt EPA und DHA liefert, ohne die Notwendigkeit einer Umwandlung im Körper.

Da so der Überschuss an nicht umgewandeltem ALA vermieden wird, bleibt das Risiko einer Ranzigwerden der Fette im Körper minimiert.

Obwohl das Schroten von Leinsamen, um Sauerstoffkontakt zu minimieren, sinnvoll erscheint, kann dies die Problematik nicht vollständig lösen.

Denn im menschlichen Körper sind diese Fettsäuren unweigerlich Sauerstoff und Metallen wie Eisen und Kupfer ausgesetzt. Selbst unsere natürlichen Antioxidantien wie Vitamin E können diesen Prozess nur bedingt stabilisieren.

Längerfristige Überlegungen zeigen, dass unser Körper diese eingelagerten Omegasäuren nicht einfach abbauen oder ausleiten kann. Sie verbleiben und könnten potenziell Schäden durch Oxidation verursachen.

Denken Sie also langfristig, und wählen Sie Ihre Nährstoffquellen mit Bedacht nicht alles, was heute gesund erscheint, mag in Zukunft gleichsam förderlich für die Gesundheit sein.


Quellen: Flaxseed in Diabetes Management Nutritional and Therapeutic Insights.

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