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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Wenn eine Fettverdauungsstörung vorliegt, stellt sich häufig die Frage, wie essenzielle Fette wie Omega-3-Fettsäuren dennoch aufgenommen werden können. Hierbei ist ein wichtiger Faktor, die Ursache der Fettverdauungsstörung zu ermitteln.
Ein häufiges Szenario ist ein Mangel an Verdauungsenzymen, der durch bestimmte Erkrankungen oder genetische Veranlagungen bedingt sein kann. Das Fehlen dieser Enzyme, wie z.B. Pankreas-Elastase, kann in Tests festgestellt werden.
Viele leiden unter dieser Enzym-Mangelsituation und berichten von Unverträglichkeiten bei fettreichen Lebensmitteln. In solchen Fällen können Verdauungsenzyme unterstützen. Doch wenn diese allein nicht ausreichen, bieten vorverdaute Omega-3-Präparate eine wertvolle Alternative.
Besonders effektiv ist die Triglycerid-Form, die in Krillöl vorkommt, da sie besser absorbiert wird als Ethylester-Formen. Krillöl bietet allerdings pro Kapsel eine niedrige Omega-3-Dosierung, weshalb es sinnvoll sein kann, die Einnahme über den Tag zu verteilen.
Eine weitere Möglichkeit sind liposomale Omega-3-Produkte, die ebenfalls eine verbesserte Absorption ermöglichen. Auch der Wechsel zu leicht verdaulichen Omega-3-reichen Lebensmitteln wie püriertem Seefisch kann sinnvoll sein.
Für diejenigen, die den Fischgeschmack meiden möchten oder eine vegane Ernährung bevorzugen, können Algenöle eine Lösung bieten. Durch die Verwendung von Algenöl im Salatdressing etwa, wird das Öl besser verteilt und leichter vom Körper aufgenommen.
Wichtig ist bei all diesen Ansätzen, regelmäßig den Omega-3-Status im Blut zu kontrollieren. Gerade wenn Schwierigkeiten bei der Aufnahme bestehen, sollte darauf geachtet werden, den Fettkonsum, insbesondere Omega-6-Fettsäuren, zu regulieren, um eine gesunde Balance im Körper zu gewährleisten.