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Sind natürliche Extrakte besser als synthetische Vitamine?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Bei der Frage, ob synthetische Vitamine oder natürliche, in Form von Pflanzenextrakten oder Lebensmitteln, den besseren Effekt auf die Gesundheit haben, stehen wir vor einem spannenden Dilemma.

Sobald wir den Vitaminspiegel im Blut messen, stellen sich viele Fragen: Ist die Wirkung der Vitamine selbst messbar, oder dienen sie lediglich als Indikatoren für einen gesunden Lebensstil?

Am Beispiel des Vitamin-D-Spiegels wird dieses Phänomen deutlich.

Ein hoher Vitamin-D-Spiegel kann auf einen gesunden Lebenswandel hinweisen, aber auch einfach das Ergebnis von Supplementierung sein. Es zeigt sich, dass Menschen mit einem höheren Vitamin-D-Spiegel seltener an Autoimmunkrankheiten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden.

Man könnte also meinen, die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sei ausreichend. Doch dabei bleibt unberücksichtigt, dass der natürliche Vitamin-D-Spiegel nicht nur durch Supplemente erreicht wird, sondern auch durch regelmäßige Sonnenexposition und Aktivität im Freien.

Ein ähnliches Beispiel bietet Omega-3-Fettsäuren. Studien legen nahe, dass höhere Omega-3-Spiegel vor Herzinfarkten schützen können. Dennoch könnte dieser Effekt nicht allein dem Omega-3 zugeschrieben werden, da Fische, die diese Fettsäuren liefern, auch viele andere wertvolle Nährstoffe enthalten.

Auch hier kann man den Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Quellen nicht außer Acht lassen.

Betrachtet man Folsäure, so zeigen sich noch klarere Unterschiede. Synthetische Formen können zwar die Blutspiegel erhöhen, dies geschieht jedoch oft auf Kosten der Bioverfügbarkeit, also der Fähigkeit des Körpers, diesen Stoff effektiv zu nutzen.

Hier punkten natürliche Quellen wie grüne Blattgemüse, die neben Folsäure auch wertvolle Polyphenole bieten.

Eine kürzlich durchgeführte randomisierte Studie mit einer kleinen Teilnehmerzahl hat einige dieser Fragen untersucht.

Über einen Zeitraum von sechs Wochen erhielten Teilnehmer entweder natürliche oder synthetische B-Vitamine, wobei neben den Vitaminkonzentrationen auch Homocysteinspiegel gemessen wurden. Die Unterschiede waren teils signifikant, vor allem bei natürlichen Folsäurequellen.

Die Studie zeigt, dass synthetische Vitamine absorbiert werden, allerdings zeigen sich Vorteile bei der natürlichen Variante, insbesondere bei Folsäure und deren Wirkung auf die Homocysteinkonzentration.

Entscheidend bleibt, dass die Ernährung vielseitig bleibt und nicht nur auf Präparate gesetzt wird. Polyphenole, die natürliche Farbgebungen in Pflanzen ausmachen, spielen ebenfalls eine Rolle und sind oftmals in konzentrierter Form schwer zu supplementieren.

Fazit: Natürliche Extrakte bündeln oft nicht nur Vitamine, sondern ein ganzes Spektrum an zusätzlichen Nährstoffen. Dabei bleibt der echte Vorteil oft in der Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung bestehen.


Quellen: Bioavailability of natural versus synthetic B vitamins and their effects on metabolic processes.

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