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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Viele Menschen sind heutzutage von verschiedenen Lebensmittelsensitivitäten betroffen, und eine davon ist die Intoleranz gegenüber Kasein. Doch was bedeutet das überhaupt und wie können Betroffene ihre Ernährung anpassen? Beginnen wir mit den Grundlagen.
Kasein ist ein Protein, das in der Milch vorkommt, und es gibt verschiedene Typen davon. Der häufigste Test, der durchgeführt wird, um Sensitivitäten aufzudecken, bezieht sich auf A1-Kasein, das in herkömmlicher Kuhmilch häufig ist.
Interessanterweise können Tests auf Schaf- und Ziegenmilch uns Hinweise darauf geben, ob auch eine Unverträglichkeit gegenüber A2-Kasein vorliegt. Die Struktur dieser Milchsorten ist unterschiedlich und sie enthalten hauptsächlich A2-Kasein.
Daraus lässt sich oft ableiten, dass Patienten, die zu Beginn ihrer Nahrungsmittelsensitivitäten stehen, bei Ziegen- und Schafsmilch keine oder nur schwache Reaktionen zeigen. Die üblichen Auslöser sind eher in der Kuhmilch zu finden.
Ein zusätzlicher Faktor ist die Reaktion auf Molke, die in verschiedenen Milchsorten vorkommt. Wenn jemand auf Molke reagiert, deutet das auf mögliche Kreuzreaktionen hin. Diese Kreuzreaktionen sind wichtig zu verstehen, da sie beeinflussen, ob alle Milchprodukte gemieden werden sollten.
Zu beachten ist, dass Pferdemilch oft gut vertragen wird, selbst wenn andere Milchsorten Probleme verursachen.
Für diejenigen, die mit echten Allergien kämpfen, insbesondere solchen vom Typ IgE, können spezifischere Tests Klarheit schaffen.
Durch diese Tests können wir herausfinden, ob bestimmte Protein-Subgruppen betroffen sind, was auch einen Einfluss darauf hat, ob sowohl A1- als auch A2-Kaseine unerträglich sind.