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Masterclass Fettleber und Insulinresistenz Teil 1

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die stille Epidemie: Fettleber und Insulinresistenz als unterschätzte Gesundheitsgefahr

Fettleber und Insulinresistenz sind zentrale, häufig übersehene Gesundheitsprobleme, die Millionen von Menschen betreffen.

Die beiden Erkrankungen stehen in engem Zusammenhang und sind oftmals Vorboten schwerwiegender Folgeerkrankungen. Viele erfahren bei einer Routineuntersuchung, im Labor oder beim Ultraschall von ihrer Fettleber, ohne zunächst Beschwerden zu bemerken.

Die Diagnose wird dabei häufig bagatellisiert, doch sie ist ein Warnsignal: Es läuft grundlegend etwas schief im Stoffwechsel.

Die Leber ist ein wesentliches Entgiftungsorgan des Körpers.

Ihre Funktion ist essenziell für den Abbau von Schadstoffen, aber auch den hormonellen Haushalt und die Speicherung lebenswichtiger Substanzen wie Vitaminen und Kohlenhydraten. Leidet die Leber, spürt man das selten in Form von Schmerzen, sondern meist durch Müdigkeit und Leistungsabfall.

Viele Patienten berichten von leicht erhöhten Leberwerten, die über Jahre hinweg ignoriert wurden. Dabei sollte niemand eine dauerhaft auffällige Leberfunktion als normal abtun.

Oft ist eine Fettleber nur die Spitze eines Eisbergs, der sich auf dem Boden einer Insulinresistenz entwickelt.

Wer Insulinresistenz entwickelt, fördert erhöhte Zuckerwerte im Blut, erhöhte Insulinspiegel und begünstigt so die Ansammlung von Fett in der Leber. Diese Prozesse laufen häufig schleichend ab.

Ein zentrales Problem: Selbst schlanke Menschen und Kinder können betroffen sein nicht nur Übergewichtige.

Chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und ein Leistungsknick können Zeichen einer unentdeckten Leberproblematik sein.

Oft zeigt sich die Insulinresistenz auch an kleinen Hautanhängseln (Fibromen) am Hals oder in den Achselhöhlen, oder an dunklen, samtigen Hautveränderungen im Nackenbereich. Nach dem Essen auftretende starke Müdigkeit ist ein weiterer Warnhinweis.

Doch allzu häufig bleiben diese Zeichen unerkannt.

Das Risiko einer Fettleber kann besser am Bauchumfang als am Körpergewicht abgeschätzt werden. Ein Maßband auf Nabelhöhe gibt Aufschluss: Damen sollten unter 80 cm, Herren unter 94 cm bleiben.

Werte darüber deuten auf eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit für Leberverfettung hin gerade wenn andere Symptome wie ständige Müdigkeit dazukommen. Besonders gefährlich ist das sogenannte viszerale Fett, das nicht nur ästhetisch relevant ist, sondern aktiv Entzündungsstoffe produziert und so das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen erhöht.

Bedingt durch unseren modernen Lebensstil mit hohem Kohlenhydratkonsum insbesondere Fruchtzucker und dauerhaften Stress entwickelt sich schleichend ein Teufelskreis aus Insulinresistenz, ansteigender Leberverfettung und gestörter Stoffwechselregulation.

Die Leber verliert dabei zunehmend die Fähigkeit, Zucker und Fette effektiv zu speichern und zu nutzen. Hohe Insulinspiegel stoppen die Fettverbrennung und begünstigen weitere Gewichtszunahme eine fatale Kaskade.

Besorgniserregend ist zudem, dass sich Fettleber zur häufigsten Ursache für Lebertransplantationen in der westlichen Welt entwickelt hat und Alkohol als Auslöser überholt. Dabei kann die Erkrankung früh erkannt und behandelt werden.

Zentrale Bausteine sind frühzeitige Diagnostik, Lebensstilveränderung und eine an den individuellen Stoffwechsel angepasste Versorgung mit Vitaminen, insbesondere der B-Gruppe und Folsäure.

Und wichtig: Auch ohne umfassende Labordiagnostik oder Ultraschall kann man erste Erkenntnisse selbst gewinnen etwa über den Bauchumfang oder Anzeichen von Insulinresistenz wie Müdigkeit nach Mahlzeiten oder typische Hautveränderungen.

Wer die Warnzeichen früh erkennt und aktiv gegensteuert, kann die Lebergesundheit entscheidend verbessern und Folgeschäden vermeiden.


Quellen: Lean metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease Current insights and knowledge gaps.

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