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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Viele stellen sich die Frage, wie wichtig die Form von Magnesium ist, die sie während einer Fasten-mimenden Diät (FMD) einnehmen.
Grundsätzlich benötigen wir Magnesium auf zwei verschiedene Arten. Einerseits soll es Ihre Nieren vor Nierensteinen schützen. Andererseits muss Ihr Körper während des Fastens, wenn Sie durch den Flüssigkeitsverlust betroffen sind, ausreichend mit Magnesium versorgt werden.
Typischerweise setzen wir in dieser Situation eine anorganische Form von Magnesium ein. Das liegt daran, dass organische Magnesiumverbindungen in den relativ hohen Dosen, die bei einer FMD empfohlen werden, häufig zu Durchfall führen.
Eine FMD führt dadurch, dass die unerwünschten Teile des Mikrobioms durch Nahrungsentzug reduziert werden, ohnehin schon gelegentlich zu Durchfallsymptomen. Und wenn sich beides addiert, kann das sehr unangenehm werden.
Trotzdem gilt am Ende des Tages: Entscheidend ist ausschließlich die Gesamtmenge an elementarem Magnesium, die Sie aufnehmen. Selbstverständlich können Sie auch eine andere Magnesiumverbindung verwenden, wenn Sie diese besser vertragen.
Sie müssten lediglich die Dosierung entsprechend anpassen, um die notwendige Menge an Magnesium zu erreichen.
Die Magnesiumform spielt vor allem hinsichtlich Nebenwirkungen wie Durchfall eine Rolle.
Für eine effektive Versorgung ist aber nicht das Salz entscheidend, sondern die absolute Menge. Achten Sie darauf, auf Ihren Körper zu hören und die individuell verträgliche Dosis zu wählen.