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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Die Frage, welches Magnesium die beste Bioverfügbarkeit hat, beschäftigt viele Menschen. Das Internet ist gefüllt mit unterschiedlichen Empfehlungen, die von Magnesiumtaurat bis zu Magnesiumbisglycinat reichen.
Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wir messen regelmäßig die Magnesiumwerte unserer Patienten. Häufig weisen sie einen niedrigen Spiegel auf. Hierbei verschreiben wir oft Magnesiumoxid.
Auch wenn es als die Form mit der schlechtesten Bioverfügbarkeit gilt, ist es in seiner natürlichen Art, wie es in Quellwasser vorkommt, seit jeher von unseren Vorfahren aufgenommen worden. Für eine langfristige Strategie hat sich gezeigt, dass Magnesiumoxid über Tage bis Wochen einen stabilen Spiegel schaffen kann, ohne dass es dabei viele Nebenwirkungen verursacht.
Dies erlaubt eine hohe Aufnahme ohne Beschwerden.
Für den Bedarf einer schnellen Erhöhung des Magnesiumspiegels sind jedoch organische Formen wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat besser geeignet.
Diese Formen werden schneller vom Körper aufgenommen, können jedoch auch schnell zu Nebenwirkungen führen. Je nach persönlicher Körperkonstitution gibt es Formen, die möglicherweise besser vertragen werden.
Im Allgemeinen kann sich der Körper Magnesium sowohl aus organischen als auch anorganischen Verbindungen zunutze machen. Bei hohen Dosen kann eine abführende Wirkung eintreten, besonders bei Magnesiumsulfat, das als Bittersalz bekannt ist, welches nicht zur Supplementation geeignet ist.
Zudem gibt es Magnesiumformen, die über die Haut aufgenommen werden. Magnesiumbäder, beispielsweise mit Magnesiumchlorid, sind eine beliebte Methode der Anwendung.
Das Ziel sollte sein, einen nachhaltigen und möglichst hohen Magnesiumspiegel im Blut zu erreichen.
Viele Menschen erhalten nicht genügend Magnesium über die Ernährung. Hierbei empfiehlt es sich, Supplemente mit wenigen Inhaltsstoffen und einer einfachen Anwendung, etwa in Kapselform, einzunehmen.
Die Erfahrung zeigt, dass Magnesium in Kapseln langfristig eine höhere Aufnahme gewährleistet. Und letztlich kontrollieren wir regelmäßig die Blutwerte, um sicherzustellen, dass die Supplementierung effektiv ist.
Eine wichtige Anmerkung: Magnesium kann die Aufnahme anderer Nährstoffe, wie Eisen, beeinträchtigen. Daher ist es ratsam, die Einnahme über den Tag zu verteilen und auf Interaktionen zu achten.