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Wie Linsenextrakt in Nahrungsergänzungsmitteln die Schleimhaut schädigt

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Nahrungsergänzungsmittel, die Linsenextrakte enthalten, stehen im Fokus vieler Diskussionen zur lektinfreien Ernährung. Haben Sie sich jemals gefragt, ob diese tatsächlich gesund sind oder nicht? Sie mögen vom Hersteller als positiv dargestellt werden, da Lektine angeblich die immunologische Funktion von Schleimhautzellen aktivieren können.

Doch sehen wir genauer hin.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Wunde gut verheilen lassen, dann würden Sie vermutlich nicht Pferdehaar oder Dreck hineinreiben. Warum vergleichen wir das mit der Wirkung von Lektinen? Unsere Schleimhäute reagieren häufig ähnlich.

Wenn lektinreiche Substanzen aufgenommen werden, versucht der Körper sie durch vermehrte Schleimproduktion auszuschwemmen.

Ein alltägliches Beispiel: Nach der Einnahme sehr scharfer Chilis läuft oft die Nase.

Das liegt an der Lektinwirkung, die der Körper durch Schleimbildung kompensieren möchte. Doch wer greift bei einer trockenen Nase bewusst zu Chilis? Die meisten würden von dieser unangenehmen Erfahrung abraten.

Dieses Prinzip zeigt, dass die feuchte Schleimhaut kaum durch die Reizung mit Lektinen zu erreichen ist.

Ist es nun vernünftig, Lektine einzusetzen, um die Aufnahme von anderen Bestandteilen eines Nahrungsergänzungsmittels zu verbessern? Der gesundheitliche Nutzen scheint fragwürdig.

Bedenklich wird es, wenn Vergleiche mit der Wirkung von Impfkristallen gezogen werden. Wie bei Aluminium in bestimmten Impfstoffen, das gezielt Entzündungsreaktionen provoziert, so auch die irritierende Wirkung der Lektine.

Der Hersteller eines solchen Produkts, das 80 Milligramm Linsenextrakt verwendet, könnte argumentieren, dass dies zu einer erhöhten Aufnahmebereitschaft der Schleimhaut führt. Doch der Vergleich mit ungekochten Linsennudeln verdeutlicht die potenziellen Risiken für das Verdauungssystem.

Zusätzlich enthalten manche Präparate Verdauungsenzyme wie Bromelain, das aus Ananas extrahiert wird. Viele Menschen, vor allem solche mit Lektinunverträglichkeiten, entwickeln auch Antikörper gegen Ananas.

Daher sind tierische Enzyme oft eine bessere Alternative.

Besonders in den Wechseljahren, wenn trockene Schleimhäute durch niedrige Östrogenspiegel hervorgerufen werden, sind andere Maßnahmen als lektinhaltige Präparate gefragt.

Hormonersatztherapien mit spezifischen Östrogenformen bieten hier oft eine effizientere Lösung.

Die Diskussion um die Verwendung von Linsenextrakten in Nahrungsergänzungsmitteln verdeutlicht die Bedeutung von Lektinen in unserer Ernährung.

Obwohl einige Hersteller auf mögliche Vorteile hinweisen, gibt es bessere, weniger riskante Wege, um die Bioverfügbarkeit wertvoller Nährstoffe zu steigern.


Quellen: Anti-Inflammatory Effects of a Novel Acetonitrile-Water Extract of Lens Culinaris against LPS-Induced Damage in Caco-2 Cells.

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