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Vitamin-E-Präparat aus Sonnenblumenöl: Ein Problem?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Kann ich einen Vitamin-E-Extrakt einnehmen, der aus Sonnenblumenöl oder Sojaöl extrahiert ist? Grundsätzlich ja. Es gibt jedoch wichtige Gründe, warum Sie darauf achten sollten, keine Produkte zu konsumieren, die diese Öle in höheren Mengen enthalten.

Ein Beispiel ist der hohe Gehalt an Omega-6-Fettsäuren, die in großen Mengen entzündliche Prozesse im Körper fördern können.

Bei Sojaöl kommen weitere Bedenken hinzu, vor allem wegen der hormonell aktiven Bestandteile.

Einige sehen darin Vorteile gegen Wechselbeschwerden, doch es gibt bessere Alternativen, die keine potenziell nachteiligen Effekte haben. Außerdem sind Sonnenblumenöl und Sojaöl häufig stark pestizidbelastet, da sie oft aus intensiven landwirtschaftlichen Anbauverfahren stammen.

Wenn der Extrakt kalt gepresst wäre, wäre auch das Lektin ein Thema, jedoch wird dessen Problem bei der Extraktion meist gelöst. Doch die Herausforderung bleibt, dass Pestizide und Herbizide nicht einfach entfernt werden werden können.

Und auch wenn Omega-6-Fettsäuren in einem Vitamin-E-Extrakt meist nicht mehr in nennenswertem Maß enthalten sind, sollte man den Hersteller auf die Durchführung von Pestizidtests ansprechen.

Falls solche Tests nicht gemacht werden, ist das Produkt nicht für eine häufige Einnahme geeignet.

Interessanterweise kann bei der Anwendung innerhalb einer Fasten-Mimikroennierung das Vitamin E wichtiger sein als die mögliche Belastung durch Pflanzenschutzmittel für einen kurzen Zeitraum.

Diese Menge ist in der Regel gering, doch bleibt das Thema Vitamin E und Pestizidbelastung insgesamt komplex. Die Herstellung von Vitamin E ist ein teurer und aufwendiger Prozess, weshalb billigere Produkte oft mit minderwertigen Rohstoffen verbunden sein können.

Empfehlungen für bestimmte Hersteller geben wir nicht aufgrund von Verbindungen zu diesen Firmen ab, sondern weil wir auf die Qualität und Kontrolle dieser Produkte vertrauen können.

In diesem Sinne ist Vorsicht geboten und die Konsultation verschiedener Hersteller durchaus ratsam. Vertrauen ist entscheidend, ebenso wie die Kenntnis darüber, ob umfangreiche Tests auf Schwermetalle und Pestizide durchgeführt werden.

Manchmal sind Kompromisse unvermeidlich, aber achten Sie darauf, woher Ihre Nahrungsergänzungsmittel stammen und zu welchem Preis sie angeboten werden. Denn oft ist ein günstiger Preis ein Zeichen für minderwertige Rohstoffe.


Quellen: Comparison of vitamin B levels in febrile children with and without febrile seizures A prospective single-center study.

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