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Lektinfreies Kimchi

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Kimchi, eine uralte koreanische Spezialität, besticht durch seine charakteristische Fermentierung von Kohlgemüse. Viele kennen das scharfe Aroma, das Kimchi durch Chilis verliehen wird. Doch was viele nicht wissen: Ursprünglich war Kimchi keineswegs scharf, denn Chilis wurden erst nach der Entdeckung Amerikas nach Korea gebracht.

Vor 1492 gab es in Korea noch keine Chilis und somit auch kein scharfes Kimchi.

Moderne Zeiten bringen jedoch neue Herausforderungen mit sich. In Korea wird traditionell zu vielen Mahlzeiten Kimchi gereicht, heute oft mit Chilis zubereitet.

Jedoch gibt es auch hierzulande Kimchi-Varianten ohne Chili, die im Supermarkt erhältlich sind. Eine interessante Frage ist, ob der Verzehr von scharfem Kimchi in Korea die Häufigkeit von Autoimmunerkrankungen beeinflusst.

Tatsächlich gibt es Anzeichen dafür, dass Autoimmunerkrankungen weltweit, auch in Korea, zunehmen. Gründe dafür können vielfältig sein, etwa der zunehmende Konsum von westlicher Fertignahrung.

Das Faszinierende an Kimchi liegt in seinen vielfältigen positiven Effekten. Es enthält Milchsäurebakterien, die mit dem Vitamin-D-Rezeptor interagieren können und möglicherweise positive Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen haben.

Es zeigt sich, dass ein Lebensmittel sowohl schädigende als auch unterstützende Eigenschaften besitzen kann. Das macht die Wahl der Bestandteile umso wichtiger.

Studien, die sich mit Kimchi beschäftigen, erforschen, wie unterschiedliche Mengen an Capsaicinoiden, dem scharfen Inhaltsstoff von Chilis, das Kimchi beeinflussen, wenn es fermentiert wird.

Je mehr man davon hinzufügt, desto saurer wird das Kimchi. Dies könnte bei der Reduzierung von Lektinen helfen, was für Menschen, die auf Lektine empfindlich reagieren, von Bedeutung ist.

Obwohl Kimchi während der Fermentation bestimmte Lektine möglicherweise abbaut, wird es nicht lange genug fermentiert, um diese vollständig zu eliminieren.

Fermentierte Lebensmittel sind in der Regel gesundheitsfördernd, aber es kommt auch auf die spezifischen Fermentationskulturen an.

Für diejenigen, die die Schärfe von Chili vermissen, gibt es Alternativen, wie etwa das Hinzufügen eines Tropfen Tabasco zu einem gekauften, chilifreien Kimchi. Am Ende sollten Sie darauf achten, was Ihnen schmeckt und guttut.

Fühlen Sie sich unsicher, kann ein Labortest Aufschluss darüber geben, wie Ihr Körper auf bestimmte Lebensmittel reagiert.


Quellen: Anti-Aging Effect of Traditional Plant-Based Food An Overview., Plant-based probiotic foods current state and future trends., Lactobacillus plantarum CQPC02 intervenes in mouse lupus nephritis by regulating the NF-B signaling pathway., Probiotics from kefir Evaluating their immunostimulant and antioxidant potential in the carpet shell clam (Ruditapesdecussatus).

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