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Effekte von Kortison auf Leaky-Gut-Syndrom

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Ein spannender Aspekt bei der Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen ist der Einsatz von Kortisonstoßtherapien. Bei einer solchen Therapie stehen wir oft vor der Frage, ob sie positive oder negative Auswirkungen auf die Integrität der Darmschleimhaut hat.

Studien zeigen, dass es definitiv Effekte gibt. Doch der genaue Einfluss ist nicht pauschal beschreibbar. In der Grundlagenforschung, beispielsweise mit Prednison, einer künstlichen Steroidverbindung, lassen sich interessante Erkenntnisse gewinnen.

Mäuse, die einer Prednisolonbehandlung unterzogen wurden, zeigen eine verstärkte Translokation von markierten E. coli-Bakterien in die Lymphknoten. Dies spricht für eine Beeinträchtigung der Darmbarriere in einem künstlichen Umfeld.

Ob solche Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, bleibt fraglich, trotzdem deutet eine Hochdosis auf Wirkung hin.

Im Gegensatz dazu gibt es Studien an Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Dabei beobachtete man, dass Prednisolon die Barrierefunktion der Darmschleimhaut verbessert. Die klinischen Effekte von Prednison unterstützen diese Ergebnisse, und die entzündungshemmende Wirkung kann bedeutend sein.

Es bleibt essentiell, dass die grundlegende Ursache der Erkrankung angegangen wird. Eine Cortisonstoßtherapie allein kann das Problem nicht lösen, sondern lediglich Symptome vorübergehend unterdrücken.

Unsere Disziplin besteht darin, schädliche, entzüngungsfördernde Lebensmittel zu entfernen und so die Ursachen zu mindern. Dadurch kann eine wahre Entlastung erfolgen. Cortison kann dann als Brücke zu einem nachhaltig besseren Zustand dienen, ohne Langzeitschäden zu begünstigen.

In der Praxis ist es erheblich, das Nutzen-Risiko-Verhältnis bei der Verschreibung von Cortison zu berücksichtigen. Bei richtiger Anwendung kann dies ein wertvolles medizinisches Werkzeug sein, sofern es als Übergangslösung zur Etablierung einer grundsätzlichen Behandlung eingesetzt wird.

Klinische Entscheidungen sollten stets mit Bedacht auf langfristige Gesundheit getroffen werden.


Quellen: corticophobia a review on online misinformation related to topical steroids., HIIT versus MICT in MASLD mechanisms mediated by gut-liver axis crosstalk mitochondrial dynamics remodeling and adipokine signaling attenuation.

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