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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Ist Gellan in Produkten ein Problem? Diese Frage taucht immer wieder auf, wenn Menschen Zutatenlisten genauer prüfen. Die kurze Antwort lautet: Nein, Gellan ist in der Regel kein Problem.
Gellan gehört zu den Ballaststoffen. Genauer gesagt handelt es sich um eine langkettige Zuckerverbindung. Solche Stoffe werden in Lebensmitteln vor allem als Gelier- oder Verdickungsmittel eingesetzt.
Wenn ein Produkt Gellan enthält, können Sie in der Regel zugreifen. Das ist aus ernährungsmedizinischer Sicht meist unauffällig. Und auch Xanthan ist in diesem Zusammenhang normalerweise in Ordnung.
Beide Stoffe werden häufig verwendet, um die Konsistenz von Speisen zu verbessern. Sie dienen also eher der Technik im Produkt als einem problematischen Inhaltsstoff.
Wichtig ist allerdings, Zutaten nicht alle gleich zu bewerten.
Bei Johannisbrotkernmehl, Carrageen oder Guarkernmehl wäre eher Vorsicht angebracht. Diese Zusätze sind nicht automatisch für jeden Menschen problematisch, aber sie werden in der Praxis häufiger kritisch eingeordnet.
Gerade bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt oder bei einer lektinarmen beziehungsweise lektinfreien Ernährungsweise lohnt sich ein genauer Blick.
Und deshalb ist es sinnvoll, nicht nur einzelne Begriffe aus der Zutatenliste herauszugreifen, sondern die gesamte Zusammensetzung zu betrachten.
Ein Produkt mit Gellan ist meist unauffällig. Ein Produkt mit mehreren verdickenden Zusätzen kann dagegen mehr Fragen aufwerfen. Entscheidend ist immer, welche Stoffe enthalten sind und wie Ihr Körper darauf reagiert.
Ballaststoffe wie Gellan werden von vielen Menschen gut vertragen. Sie tragen zur Struktur des Lebensmittels bei und sind nicht mit den Stoffen zu verwechseln, die in bestimmten Ernährungsformen eher gemieden werden.
Xanthan wird ebenfalls häufig gut akzeptiert. Bei Johannisbrotkernmehl, Carrageen und Guarkernmehl ist die Bewertung zurückhaltender.
Wenn Sie also eine Produktverpackung in der Hand halten und Gellan entdecken, ist das zunächst kein Grund zur Sorge.
Und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Details. Nicht jeder Zusatzstoff ist problematisch. Manche sind aus ernährungsmedizinischer Sicht eher neutral oder sogar unauffällig. Bei anderen ist eine kritischere Einordnung sinnvoll.