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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Viele Menschen stellen sich die Frage, warum Mandeln aus bestimmten Ernährungsplänen gestrichen werden, während teilentöltes Mandelmehl erlaubt bleibt. Zunächst einmal geht es darum, ein möglichst funktionierendes Konzept zur Ernährungsumstellung zu bieten.
Ziel ist es, nachhaltige und sichtbare Ergebnisse zu erzielen, indem man unnötige Kompromisse vermeidet. Zwei zentrale Gründe sprechen gegen den Verzehr von Mandeln in ihrer ursprünglichen Form.
Erstens enthalten Mandeln große Mengen an Omega-6-Fettsäuren. Viele Ernährungspläne zielen darauf ab, diese Fette zu reduzieren, um langfristig das Entzündungsniveau im Körper zu senken.
Ein übermäßiger Konsum von Omega-6-Fettsäuren steht im Verdacht, Entzündungen und Lipidperoxidation zu fördern, was den Alterungsprozess beschleunigen und Atherosklerose begünstigen kann.
Das teilentölte Mandelmehl hingegen hat deutlich weniger Omega-6-Fettsäuren, weil bei der Herstellung der Ölanteil entzogen wird. Daher bleibt es eine geeignete Alternative, die primär Eiweiß und Ballaststoffe liefert.
Ein weiterer Grund für den Ausschluss von Mandeln ist ihr Lektin-Gehalt, den sie in ihrer Schale beherbergen. Obwohl blanchierte Mandeln weitestgehend lektinfrei sind, bleibt das Risiko bestehen, dass Produkte falsch deklariert werden oder Qualitätsunterschiede unberücksichtigt bleiben.
Ernährungspläne zielen darauf ab, die Lektinaufnahme zu minimieren, um eine bessere Verträglichkeit zu gewährleisten. Daher ist teilentöltes und zudem blanchiertes Mandelmehl empfohlen.
Die strikten Regeln hinsichtlich Mandeln dienen dem Ziel, möglichst viele Erfolge bei der Ernährungsumstellung zu erzielen. Diese Herangehensweise ist im Laufe der Jahre gewachsen und wird stetig angepasst, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten.
Diese Prinzipien ermöglichen es, gezielte Ausnahmen zu machen, sobald man eine gefestigte Basis geschaffen hat und in der Lage ist, genau zu spüren, welche Nahrung einem gut tut und welche nicht.