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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Die sommerliche Hitze und ihre Auswirkungen auf die Darmtätigkeit ist ein spannendes Thema, gerade wenn die Temperaturen Richtung 39 Grad steigen. Viele Menschen fragen sich, ob die Hitze ihre Verdauung negativ oder positiv beeinflussen kann.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist dabei unerlässlich, da der erhöhte Flüssigkeitsbedarf in heißer Umgebung schnell zu Verstopfung führen kann, wenn er nicht gedeckt wird.
Grundsätzlich sind höhere Außentemperaturen für den menschlichen Körper eher unproblematisch, solange sie im Bereich unseres normalen Temperaturkontingents liegen. Selbst Temperaturschwellen über 30 Grad Celsius sind zunächst kein Grund zur Besorgnis.
Wichtig ist es, dabei auf die eigene Bewegung und zusätzliche Wärmeproduktion durch Aktivitäten zu achten.
Besonders interessant ist der Einfluss der Atmung auf die Darmdurchblutung.
Bei großer Hitze - sei es von außen oder durch Fieber - verändert sich die Atmung. Dies beeinflusst die Durchblutung und letztlich die Funktion von Magen und Darm. Sollten Sie bemerken, dass extreme Temperaturen Ihre Verdauung ungünstig beeinflussen, lohnt es sich, die eigene Atmung zu beobachten.
Eine einfache Übung kann Aufschluss darüber geben, wie es um Ihre Atmung bestellt ist: Halten Sie die Luft nach einem Ausatmen an und zählen Sie die Sekunden, die Sie bequem aushalten können.
Ist die Zeitspanne sehr kurz, könnte Hitzeinduzierter Stress oder schlichtweg eine unzureichende Atemtechnik die Ursache sein.
Richtiges Atmen ist essenziell, um die Magen-Darm-Durchblutung und damit die Verdauung zu unterstützen.
Sollte Ihre technische oder stressbedingte Atemweise nicht optimal sein, lohnt es sich, professionelle Unterstützung aufzusuchen, um einfache und effektive Atemtechniken zu erlernen. Denn oft wird übersehen, wie sehr eine falsche Atmung unsere Körperfunktionen und damit unser Wohlbefinden beeinflusst.