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Harnsäurewerte absenken

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Harnsäure ist ein natürlicher Bestandteil unseres Blutes. In vielen Fällen bleibt sie unbemerkt, doch überschreitet sie bestimmte Werte, können gesundheitliche Probleme wie Gicht auftreten.

Diese war historisch als die Krankheit der Könige bekannt, da der Konsum bestimmter Eiweiße und alkoholischer Getränke, die damals vornehmlich Reichen zugänglich waren, die Harnsäurespiegel erhöhten.

Es ist interessant zu beobachten, dass nicht das Muskelfleisch, sondern Innereien wie Leber reich an Purinen sind, welche die Harnsäurebildung steigern können. In anderen Kulturen, wie zum Beispiel bei amerikanischen Ureinwohnern, waren Innereien eine Delikatesse für Menschen, während das Muskelfleisch oft den Hunden vorbehalten war.

Normalerweise führt der Verzehr einer Portion Leber in der Woche zu keiner bemerkenswerten Erhöhung des Harnsäurespiegels. Der Anstieg ist geringer, wenn Alkohol reduziert und Fastenzeiten klug gehandhabt werden.

Einen erheblichen Einfluss hat jedoch der Konsum von Fruchtzucker und Glukose, die häufig zu erhöhten Werten führen.

Interessanterweise spielen auch genetische Faktoren und der Hormonspiegel, insbesondere Östrogen, eine Rolle.

Nach der Menopause erleben Frauen häufig eine Zunahme des Harnsäurespiegels, was oft mit einer unerwarteten Gewichtszunahme verbunden ist. Ein Anstieg der Harnsäure versetzt den Körper in einen Modus, der Gewichtszunahme ähnlich der Fettreservenbildung für den Winter begünstigt.

Ein vielversprechender Ansatz der Naturheilkunde zur Senkung des Harnsäurespiegels ist die Einnahme von Quercetin. Dieser sekundäre Pflanzenstoff findet sich in natürlichen Lebensmitteln wie Knoblauch und Zwiebeln.

Trotzdem kann es in manchen Fällen notwendig sein, verschreibungspflichtige Medikamente einzusetzen, um das Risiko von Erkrankungen wie Herzinfarkten, Schlaganfällen und Demenz zu senken.

Unser Ziel sollte darin bestehen, den Harnsäurespiegel kontinuierlich zu überwachen und unter 5,5 mg/dl zu halten.

Hierzu bieten sich unterschiedlichste Methoden an, die eine Anpassung der Ernährung und Lebensgewohnheiten umfassen. Entscheidend dabei ist, den Fruchtzuckerverzehr so weit wie möglich zu minimieren.


Quellen: Association of dietary patterns with serum uric acid and hyperuricemia in Chinese adults.

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