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Bluttest auf Gesamt-IgE, trotz keiner bekannten Allergien.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Wenn der Verdacht auf Nahrungsmittelallergien im Raum steht und Sie nicht sicher sind, ob eine Allergie vorliegt, stellt sich die Frage, ob ein Total-IgE-Bluttest ausreichend ist. In vielen Praxen wird bei einem Standard-Panel von Patienten ein solcher Test durchgeführt, um den Gesamt-IgE-Wert zu ermitteln.

Dieser Wert kann als Ausgangspunkt dienen, um zu entscheiden, ob spezifische Allergie-Antikörpertests sinnvoll sind.

Es ist wichtig zu wissen, dass es keinen festen Cutoff-Wert für den Gesamt-IgE-Test gibt.

Eine Laborauswertung zeigt, dass ein Wert von über 20 oft als auffällig erkannt wird, doch bereits bei niedrigeren Werten, wie vier oder fünf, wurden schon signifikante Lebensmittelallergien entdeckt.

Umgekehrt können hohe Werte von 80 oder 90 auftreten, ohne dass spezifische Antikörper vorhanden sind.

Sollten Sie einen erhöhten IgE-Wert feststellen, lohnt es sich zu überlegen, ob dieser mit Substanzen verbunden ist, mit denen Sie regelmäßig in Kontakt kommen.

Aber auch seltene Kontakte, wie durch Insektengift, könnten eine Rolle spielen. Hier empfiehlt sich eine allergologische Abklärung, insbesondere wenn keine Praxisanbindung besteht.

Bei Verdacht auf eine Allergie stehen neben dem IgE-Wert weitere Testverfahren zur Verfügung.

Bei niedrigem Antikörperniveau bietet es sich an, gezielte Tests für die häufigsten Lebensmittelallergene wie Haselnüsse oder Apfel durchzuführen. Wer über ein beschränktes Budget verfügt und den Verdacht auf bestimmte Allergien hat, kann sich auf diese häufigen Auslöser konzentrieren.

Zusätzlich sind im Stuhl vorhandene Entzündungsmarker wie Eosinophilen-Protein X (EPX) ein Indikator für allergische Reaktionen im Darm. Sollten Sie Zugang zu solch spezifischen Tests nicht haben, bieten viele Arztpraxen Hauttests, sogenannte Prick-Tests, an.

Dabei kann eine Reaktion auf der Haut ein Hinweis auf potenzielle Allergien sein.

Prick-Tests geben jedoch nur einen Hinweis darauf, ob eine Reaktion stattfindet. Ist das der Fall, raten wir dringend dazu, im Blut weiter zu testen, um eine vollständige Übersicht über mögliche Allergien zu erhalten.

Auch wenn diese Tests eine Grundlage bieten, kann es zu übersehenen Reaktionen kommen, wenn nicht alle möglichen Allergene getestet werden.

Falls kein spezifischer Test verfügbar ist, kann auch der 'Allergie-Test des armen Mannes' angewendet werden.

Ein kleines Stück des verdächtigen Lebensmittels wird dabei unter die Lippe gelegt, um eine eventuelle bitzelnde Reaktion zu beobachten. Diese Methode liefert zwar keine vollständigen Informationen, kann aber erste Anhaltspunkte für weitere Schritte geben.

Schließlich könnten erhöhte Entzündungsmarker im Stuhl oder „nderungen im Stuhlgang auf eine allergische Reaktion hinweisen. Diese Zeichen helfen bei der weiteren Beurteilung der Notwendigkeit umfassender Tests.


Quellen: Beyond Malabsorption The Need for Symptom-Based Assessment in Suspected Lactose Intolerance. Lessons From a Test-Specific Symptom Assessment.

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