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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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In der heutigen Diskussion beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, ob durch die Methode des Fasten-Mimikreinierens, auch bekannt als FMD-Fasten, die Lipidperoxidation im Körper reduziert werden kann.
Fasten ist bekanntlich eine stark entzündungshemmende Maßnahme und erweist sich in vielen Fällen als durchaus effektiv.
Nichtsdestotrotz besteht das Risiko, dass der Körper während eines Fastens einer erhöhten Lipidperoxidation ausgesetzt wird.
Das ist der Fall, wenn Fette aus dem Fettgewebe freigesetzt werden und diese bereits oxidiert, sprich ranzig, sind. In solchen Fällen kann der Körper plötzlich mit einer erhöhten Menge an ranzigen Fetten konfrontiert sein.
Um diesen Prozess zu verlangsamen oder einzudämmen, empfiehlt es sich, während des FMD-Fastens auf eine Hochdosis von Vitamin E zurückzugreifen. Aber auch wenn Sie hohe OX-LDL-Werte oder hohe Lipidperoxide haben, ist es wichtig, zunächst genaue labortechnische Untersuchungen durchzuführen.
Diese ermöglichen es, die individuelle Situation besser zu verstehen und gezielt zu handeln.
Ein weiterer Schritt, den wir unternehmen würden, besteht darin, die Menge der Antioxidantien im Körper zu erhöhen.
Denn sind die Antioxidantien ausreichend vorhanden, kann der Körper die Problematik besser in den Griff bekommen. Auch genetische Faktoren spielen hierbei eine Rolle und können die Wirkung beeinträchtigen, jedoch ist allgemein bekannt, dass Fasten die erhöhten OX-LDL-Werte senkt.
Es ist jedoch essentiell, vor der Durchführung einer solchen Maßnahme sicherzustellen, dass der Körper über genügend Ressourcen verfügt. Beispielsweise ist es ratsam, im Blut die Anteile bestimmter Antioxidantien zu überprüfen, bevor pauschale Strategien umgesetzt werden.
Durch gezielte Durchführung der beschriebenen Schritte können Sie die positiven Effekte des FMD-Fastens nutzen, um die Lipidperoxidation in Ihrem Körper potenziell zu reduzieren.