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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Eine häufig gestellte Frage betrifft den Umgang mit Medikamenten während einer Fasting Mimicking Diet (FMD). Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Ihre Medikamente nicht direkt mit uns abstimmen, sondern mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt zusammenarbeiten, sollten Sie immer mit dieser medizinischen Fachperson über alle Präparate sprechen.
In der Regel erhalten Sie bei der Verschreibung von Medikamenten auch eine Aufklärung darüber, welche Mittel dauerhaft einzunehmen sind und welche unter bestimmten Umständen etwa vor einer Operation oder während einer Fastenphase pausiert werden sollten.
Während des Fastens werden Medikamente meist weitergeführt. Besonders aufmerksam sollten Sie jedoch bei Arzneien sein, die Eiweiß enthalten, da Eiweiß das Fasten unterbrechen kann.
In einem solchen Fall ist Rücksprache mit Ihrer „rztin oder Ihrem Arzt unbedingt erforderlich.
Was Nahrungsergänzungsmittel betrifft, benötigen Sie diese meist nicht zwingend während der FMD, außer es liegt eine spezielle Situation vor, beispielsweise ein erhöhter Bedarf an Elektrolyten.
Die im Fastenprotokoll empfohlenen Ergänzungen sind meist ausreichend. Bei Fragen zur notwendigen Menge von Magnesium kann es sinnvoll sein, Teststreifen zum Messen des Urin-pH-Werts zu verwenden, da sich die Wirkung je nach Magnesiumverbindung unterscheidet.
Zur Einnahme von spezifischen Supplements: Vitamin E kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei Natron ist Vorsicht geboten die Neutralisation der Magensäure kann die Verdauung beeinträchtigen, deshalb sollte es lieber getrennt von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Magnesium wiederum lässt sich flexibel einnehmen. Es kommt auch natürlicherweise in grünem Gemüse vor, ein Bezug zur Mahlzeit ist daher unproblematisch.
Sehr häufig wird gefragt, wie der Verlust von zu viel Gewicht während des Fastens verhindert werden kann.
Ein gewisser Gewichtsverlust ist während des Fastens unvermeidlich. Der Versuch, dies durch eine gesteigerte Fettaufnahme zu kompensieren, führt dazu, dass der gewünschte Fasteneffekt ausbleibt das erinnert dann eher an eine ketogene Diät und nicht mehr an Fasten.
Es ist entscheidend, auf die richtige Menge beim Refeeding, also beim Wiedereinführen von Energie nach dem Fasten, zu achten. Der persönliche Kalorienbedarf während der FMD lässt sich ungefähr abschätzen.
Beispielsweise kann ein durchschnittlicher Mensch während fünf Tagen FMD etwa 5000 bis 6000 Kilokalorien verlieren. Diese Kalorienmenge kann im Rahmen des Refeedings zusätzlich aufgenommen werden, wenn eine Gewichtsstabilisierung erforderlich ist.
Besonders geeignet ist hier etwa Olivenöl es liefert Energie, ohne den Blutzuckerspiegel negativ zu beeinflussen, und enthält wertvolle Polyphenole.
Ein erheblicher Teil des kurzfristigen Gewichtsverlusts während der FMD resultiert aus Wasserverlust und Veränderungen im Mikrobiom.
Viele dieser Effekte normalisieren sich nach dem Fasten wieder, weshalb es relevanter ist, den Gewichtsstand eine Woche nach Abschluss der FMD zu bewerten als direkt am Ende der Fastenphase.
Im Fall verpflichtender Medikamenteneinnahme ist individuelle Rücksprache mit Ihrem ärztlichen Betreuungsteam weiterhin unerlässlich.
Sie fragen sich, ob die Mahlzeiten bei einer FMD auf drei pro Tag verteilt werden können? Solange die Eiweißaufnahme pro Tag unter fünf Gramm bleibt, ist dies ohne weiteres möglich.
Das entscheidende Kriterium der FMD ist sowohl die Begrenzung der Eiweißmenge als auch die reduzierte Kalorienzufuhr so wird das gewünschte Fastensignal an den Körper gegeben.