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Trennung von Fetten und Kohlenhydraten

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Trennung von Fetten und Kohlenhydraten: Was Sie wissen sollten

Die richtige Kombination und zeitliche Trennung von Fetten und Kohlenhydraten spielt eine wichtige Rolle für Ihren Stoffwechsel insbesondere, wenn Sie Probleme mit Insulinresistenz oder Gewichtsregulation haben.

Viele Menschen fragen sich, wie lange sie nach einer fetthaltigen Mahlzeit warten sollten, bevor sie wieder Kohlenhydrate zu sich nehmen. Der richtige Abstand ist entscheidend, damit nicht gleichzeitig größere Mengen freier Fettsäuren und ein erhöhter Blutzuckerspiegel im Blut zirkulieren.

Nach dem Verzehr einer fettreichen Mahlzeit, zum Beispiel überbackenem Gemüse mit Käse und Halloumi, bleibt der Verdauungsprozess erstaunlich lange aktiv. Die Fettverdauung dauert in der Regel mehrere Stunden.

Gerade das Milch-Eiweiß im Käse ist komplex und schwer zu verdauen; vier bis sechs Stunden sind keine Seltenheit, bis es vollständig verarbeitet ist. Erst, wenn Nahrungsbestandteile ausreichend aufgeschlossen sind, sollte die nächste Mahlzeit insbesondere eine kohlenhydratreiche folgen.

Sie möchten verhindern, dass Ihr Stoffwechsel durch gleichzeitige Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten überlastet wird. Das ist wichtig, weil Ihr Körper bei Insulinresistenz und viele Menschen neigen heutzutage dazu nicht gut damit umgehen kann, wenn beides zugleich im Blut verfügbar ist.

Die Folge sind oft mehr Gewichtszunahme, Energieeinlagerung im Fettgewebe und langfristig gestörter Zucker- und Fettstoffwechsel.

Wie lässt sich erkennen, wann der richtige Zeitpunkt für die nächste Mahlzeit ist? Ein nützliches Hilfsmittel ist ein kontinuierlicher Glukosemesser, der als kleiner Sensor am Oberarm getragen wird und die Blutzuckerwerte in Echtzeit zeigt.

Sie können direkt beobachten, wie Ihre Mahlzeit auf den Blutzuckerspiegel wirkt. Nach einer eiweiß- und fettreichen, aber kohlenhydratarmen Mahlzeit kommt es manchmal zum erstaunlichen Effekt: Ihr Blutzucker sinkt, ausgelöst durch die Insulinausschüttung, die selbst durch Eiweiß getriggert wird.

Viele Menschen spüren dann bereits nach etwa zwei Stunden wieder Hunger oder das Bedürfnis nach Kohlenhydraten. Häufig handelt es sich allerdings nicht wirklich um Hunger im energetischen Sinne, sondern um einen leichten Unterzucker.

Das Hungergefühl verschwindet meist nach etwa 25 Minuten wieder, sofern Sie sich nicht ablenken lassen. Sinnvoll ist es also, ein Bewusstsein für das eigene Körpergefühl zu entwickeln.

Prüfen Sie, ob Sie tatsächlich leer sind, oder ob Ihr Magen nach wie vor gefüllt ist und lediglich Ihr Blutzuckerspiegel temporär gesunken ist.

Beachten Sie zudem: Wer große Mengen Eiweiß zu sich nimmt über 20 Gramm pro Mahlzeit, zum Beispiel mehr als 100 Gramm Käse oder Fleisch sorgt dafür, dass die Leber überschüssiges Eiweiß in Zucker umwandelt.

Auch das kann zu erneuten Schwankungen des Blutzuckers führen und ein falsches Hungergefühl auslösen. Achten Sie darauf, die Portionsgröße anzupassen: 100 Gramm proteinreicher Lebensmittel sind in den meisten Fällen ausreichend.

Mit etwas Übung, Beobachtung und gegebenenfalls technischer Unterstützung lernen Sie, Ihr Körpergefühl und Essverhalten so zu steuern, dass Sie Fette und Kohlenhydrate optimal trennen.

Und wenn Sie erst einmal wissen, wie Ihr Körper reagiert, können Sie sich auf Ihr Gespür verlassen und müssen nicht regelmäßig messen. Jeder Mensch ist in der Lage, mit diesem Wissen sein Essverhalten und seine Stoffwechselgesundheit spürbar zu verbessern.


Quellen: Use of continuous glucose monitoring to stratify individuals without diabetes.

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