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Warum ging es mir während der gesamten Fasten-Mimikry-Diät FMD schlecht?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Warum es während einer Fasten-Mimikry-Ernährung zu Beschwerden kommen kann

Einige Menschen berichten davon, dass sie sich während der gesamten Fasten-Mimicking-Diät (FMD) schlecht fühlen manchmal wird dies ab dem dritten Tag sogar deutlich schlimmer.

Die Symptome reichen von Abgeschlagenheit, Zittrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, bis hin zu Übelkeit und vereinzelt Erbrechen. Auch wenn die FMD viele Vorteile bietet und der Großteil der Teilnehmenden sich zunehmend besser fühlt, kann es Gründe geben, weshalb Sie sich während der FMD nicht wohlfühlen.

Zunächst ist es wichtig zu wissen: In Leitlinien zum Fasten wird ganz klar betont, dass der Verlauf während der Fasten-Mimikry-Ernährung typisch ist. Am dritten Tag sollte es Ihnen besser als am zweiten gehen und am vierten Tag tritt meist eine besonders gute Allgemeinverfassung auf.

Geht es Ihnen stattdessen schlechter, sollten Sie das Fasten abbrechen und ärztlichen Rat suchen.

Häufig stecken zwei Ursachen hinter einer Verschlechterung des Wohlbefindens. Erstens kann ein akuter Infekt ursächlich sein.

Während Infekten benötigt das Immunsystem Eiweißbausteine. Diese erhält Ihr Körper während der FMD nicht in ausreichender Menge, da dies ein zentrales Merkmal dieses Konzepts ist.

Obwohl das kurzfristig eine entzündungshemmende Wirkung entfalten kann, hat es zur Folge, dass der Körper eine akute Immunreaktion schlechter ausführen kann. Entwickeln Sie während der Fastenzeit Symptome eines Infektes, so empfiehlt es sich dringend, das Fasten zu unterbrechen und ärztlich abklären zu lassen.

Die zweite Ursache ist eine mögliche Mobilisierung von im Körper gespeicherten Giftstoffen. Das Fasten kann dazu führen, dass Substanzen, die im Fettgewebe eingelagert sind zum Beispiel Schwermetalle oder organische Chemikalien freigesetzt werden.

In einzelnen Fällen kann dies deutliche Beschwerden hervorrufen. In manchen Fällen bessern sich dabei chronische Symptome wie Gelenk- oder Rückenschmerzen, während jedoch andere Beschwerden wie Übelkeit oder Schwindel zunehmen.

Auch wenn ein Symptom verschwindet, das Sie lange belastet hat, ist dennoch Vorsicht geboten, wenn Sie sich insgesamt schlechter fühlen.

Das Risiko, dass tatsächlich eine Schwermetallbelastung Ursache ist, ist in Deutschland und der Schweiz zwar heute selten, aber in Einzelfällen dennoch medizinisch relevant.

Ob es zu einer verstärkten Ausscheidung gerade jetzt während der Fastenphase kommt, kann zeitnah mit geeigneten Urintests überprüft werden. Wichtig ist, dies während der Beschwerden und unter engmaschiger ärztlicher Überwachung durchzuführen.

Nach einer solchen Erfahrung stellt sich die Frage: Wie weiter? Es empfiehlt sich, sofort ärztlich vorstellig zu werden, um mögliche Ursachen zu klären insbesondere um relevante Organschäden, beispielsweise an der Niere, auszuschließen.

Nach einem Infekt kann eine eiweißreichere Ernährung im Anschluss sinnvoll sein. Bei Verdacht auf eine Giftstofffreisetzung sollte ein erneutes Fasten nur unter medizinischer Begleitung erfolgen.

Solange Sie sich im Kalorienüberschuss ernähren, wird weiteres Fett nicht mobilisiert und es werden keine neuen Giftstoffe aus dem Fettgewebe freigesetzt. Die Empfehlung lautet daher: Nicht eigenständig weiterfasten, sondern sich bei Gesundheitsproblemen grundsätzlich an einen Arzt wenden.

Immer gilt: Aushalten ist nicht der richtige Ansatz, sondern gezielt nach Ursachen suchen und gemeinsam eine Lösung entwickeln.


Quellen: Neuroprotection of Fasting Mimicking Diet on MPTP-Induced Parkinsons Disease Mice via Gut Microbiota and Metabolites.

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