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Schilddrüse und Fasten, welche Art passt?

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Einfluss des Fastens auf die Schilddrüsenfunktion: Eine differenzierte Betrachtung

In der heutigen Diskussion steht der Einfluss verschiedener Fastenmethoden auf die Schilddrüsenfunktion im Fokus.

Fasten kann eine bedenkliche Wirkung auf die Schilddrüse haben und dieser Punkt wird häufig vernachlässigt. Fasten wird häufig als eine Möglichkeit betrachtet, den Stoffwechsel zu regulieren.

Aber was passiert eigentlich mit der Schilddrüse während des Fastens?

Studien zeigen, dass Fasten, besonders wenn es über einen längeren Zeitraum praktiziert wird, die Freisetzung von fT3, dem aktiven Schilddrüsenhormon, herabsetzen kann.

Der Körper stellt sich gewissermaßen auf Hungerszeiten ein und reduziert den Stoffwechsel. Das Ziel ist es, Energie zu sparen.

Bei Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto kann dies problematisch werden.

Dennoch gibt es Fastenarten, die positiv wirken können. Intermittierendes Fasten beispielsweise, bei dem Betroffene mehrere Stunden am Tag nichts essen, wird von vielen als vorteilhaft für die Insulinsensitivität und die allgemeine Gesundheit angesehen.

Eine weitere Form des Fastens ist die sogenannte Fasten-Mimikry, bei der über fünf Tage hinweg die Kalorienaufnahme stark reduziert wird. Diese Formen des Fastens sollten jedoch vorsichtig eingesetzt werden, um eine Unterversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden.

Insbesondere die Aufnahme von Eiweiß muss während dieser Zeit gesichert sein.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Fasten die Insulinresistenz verbessern kann. Nach relativ kurzer Fastenzeit kann sich die Insulinsensitivität erhöhen, was wiederum eine positive Wirkung auf die Schilddrüsenhormone haben kann, sobald die normale Ernährung wieder aufgenommen wird.

Besonders Frauen sollten darauf achten, den Insulinspiegel nicht zu stark abzusenken, da dies den Hormonhaushalt stören könnte. Wichtig bleibt, dass Fasten nur so lange fortgeführt wird, wie es dem eigenen Körper keine übermäßigen Belastungen bereitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Jegliche Form des Fastens sollte individuell angepasst werden. Die Balance zwischen Nahrungsaufnahme und Fastenzeiten ist entscheidend. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, sollten Betroffene den Fokus auf die individuelle Verträglichkeit legen und den Stresslevel des Körpers genau beobachten.

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Quellen: The Influence of Concurrent Autoimmune Thyroiditis on the Cardiometabolic Consequences of Cabergoline in Postmenopausal Women.

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