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Fasten-Mimicking-Diät Ursachen und Empfehlungen

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Wenig Energie während der Fasten-Mimicking-Diät Ursachen und Empfehlungen

Die Fasten-Mimicking-Diät (FMD) ist ein seit Jahren bewährtes Konzept, das speziell dafür entwickelt wurde, viele typische Probleme klassischer Fastenformen zu vermeiden.

Dennoch bleibt Fasten ein physiologischer Ausnahmezustand. Wenn Sie bisher hauptsächlich auf Kohlenhydratstoffwechsel basieren und plötzlich durch eine FMD gezwungen sind, auf Fettstoffwechsel umzuschalten, kann das zunächst zu einem Gefühl von Schwäche führen.

Meist dauert es etwa zwei Tage, bis der Körper vollständig im Ketonstoffwechsel ist und ausreichend Energie mobilisiert. In dieser Umstellungsphase sind viele Menschen wackelig auf den Beinen oder fühlen sich allgemein weniger leistungsfähig.

Erst, wenn sich der Körper an die niedrigere Kalorienzufuhr und den veränderten Stoffwechsel gewöhnt hat, bessert sich zumeist das Energiegefühl.

Das Fasten führt zudem zu einer Senkung des Blutdrucks.

Wer bereits zu niedrigem Blutdruck neigt oder blutdrucksenkende Medikamente nutzt, sollte diesen Effekt unbedingt berücksichtigen. In solchen Fällen kann es notwendig sein, die Medikation nach Rücksprache mit dem Arzt zu justieren.

Besonders wichtig ist es, während der FMD langsam aufzustehen, um Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Auch der Verlust von Blutsalzen ist ein relevanter Aspekt. Während einer FMD werden viele Elektrolyte ausgeschieden.

Es ist daher wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Blutsalzen zu achten. Im Gegensatz zum reinen Wasserfasten enthält die FMD reichlich Mineralstoffe, insbesondere über grünes Gemüse.

Dennoch kann es sinnvoll sein, bei Beschwerden wie Kopfschmerzen gezielt etwas Salz in Wasser aufzulösen und zu trinken oder ein mineralstoffreiches Wasser zu wählen.

Ein Mangel an Kalium äußert sich häufig durch eine leichte Muskelschwäche.

Die FMD ist deshalb so konzipiert, dass sie reich an grünem Gemüse und damit kaliumhaltig ist. Bei sehr ausgeprägten Symptomen kann es hilfreich sein, die Zufuhr von Mineralstoffen gezielt zu erhöhen.

Ein weiterer Nebeneffekt des Fastens ist ein Anstieg der Stresshormone, insbesondere des Noradrenalins. Der Grund: Diese Hormone helfen, Energie aus den Fettdepots zu mobilisieren. Das führt manchmal zu einem leichten Zittern, was aber ein normaler, hormetischer Effekt ist.

Deswegen sollte die Dauer der FMD auf maximal fünf Tage begrenzt werden.

Wer zusätzlich Medikamente wie Asthma-Sprays nutzt, welche die Katecholamin-Spiegel weiter erhöhen, kann verstärkt Nebenwirkungen bemerken.

Daneben können solche Medikamente selbst zu Elektrolytverschiebungen beitragen. Umso wichtiger ist in diesen Fällen eine gezielte Kontrolle und Anpassung der Salz- und Elektrolytzufuhr.

Auf die Frage, ob die zwei typischen FMD-Mahlzeiten pro Tag aufteilt werden können, sei gesagt: Grundsätzlich ist das möglich, zum Beispiel auf vier kleinere Portionen.

Allerdings erhöht das in den meisten Fällen den Hunger und macht das Einhalten des Plans psychologisch schwerer. Die Mahlzeiten sind so konzipiert, dass sie ein gewisses Sättigungsgefühl erzeugen und Heißhungerattacken verhindern.

Die Eiweißmengen pro Tag sollten dabei keinesfalls überschritten werden.

Falls Sie sich aus irgendeinem Grund unter der FMD nicht wohlfühlen, ist es jederzeit möglich, den Zyklus abzubrechen und zu einem späteren Zeitpunkt neu zu beginnen.

Gerade in den ersten Fastenzyklen klappt nicht alles auf Anhieb. Doch regelmäßiges Fasten führt dazu, dass Ihr Stoffwechsel immer besser umstellt und das gesamte Fasten leichter fällt.

Die Leberenzyme, welche den Fettstoffwechsel regulieren, bilden sich erst im Verlauf vollständig aus. Wer häufiger fastet, profitiert zunehmend von einem einfacheren Einstieg und größerer Resilienz im Fastenprozess.

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Quellen: Fasting as a Multisystem Health Modulator A Narrative Review of Metabolic Cardiovascular Immune Neurocognitive and Psychospiritual Effects.

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