![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Verstehen Sie die Zusammenhänge zwischen COMT-Mutationen und einer lektinfreien Ernährung. COMT steht für Catechol-O-Methyltransferase, ein Enzym, das im Körper eine wichtige Rolle beim Abbau von Neurotransmittern wie Adrenalin und Dopamin spielt.
Einige Menschen haben genetische Varianten, die die Aktivität dieses Enzyms beeinträchtigen, wodurch Stresshormone wie Adrenalin langsamer abgebaut werden. Dies kann zur Folge haben, dass betroffene Personen länger benötigen, um sich nach stressigen Situationen zu beruhigen.
Diese genetische Besonderheit kann zudem als Persönlichkeitsmerkmal gesehen werden und muss nicht unbedingt als behandlungsbedürftig eingestuft werden.
Dennoch kann die Kenntnis um diese Besonderheit helfen, bewusster mit Stress umzugehen.
Von größter Bedeutung ist hierbei die Kontrolle von Entzündungen im Körper. Diese können die Aktivität von COMT bei jedem Menschen verlangsamen, wodurch die Person stressanfälliger wird.
Insbesondere Menschen mit einer Lektin-Sensibilität oder chronischen Entzündungserkrankungen wie Autoimmunerkrankungen können hiervon betroffen sein.
Entzündungen beeinflussen den gesamten Hormonhaushalt, darunter auch Östrogene, die bei Frauen über COMT abgebaut werden.
Dies kann besonders während stressiger Phasen zusätzlich zu einer beschleunigten Atmung und einem Teufelskreis der Entzündung führen. Eine lektinfreie Ernährung, die darauf fokussiert, Entzündungen im Körper zu reduzieren, kann eine wirksame Maßnahme sein.
Unsere Philosophie zielt darauf ab, nicht nur Ergänzungsmittel als Lösung zu betrachten, sondern zu erkennen, welche Faktoren dem Körper schaden und diese zu beseitigen. Wir legen den Fokus darauf, einen Entzündungswert so niedrig wie möglich zu halten und auf die individuelle Genetik einzugehen, ohne unbedingtes Hinzufügen multipler Nahrungsergänzungsmittel.
So können wir einen gesünderen Lebensweg ebnen, auf dem wir gezielt Entzündungspunkte minimieren und den Körper unterstützen.