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Erhöhter Chrom-VI-Wert in stillem Mineralwasser

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Chrom-VI im Mineralwasser Wie gefährlich ist es wirklich?

Der Fund erhöhter Chrom-VI-Werte in einigen Sorten von stillem Mineralwasser hat bei vielen Menschen Unsicherheit und Sorge ausgelöst.

Mögliche Berichte in Zeitschriften und Testmagazinen, wie etwa durch die Stiftung Warentest, verstärken dieses Gefühl häufig noch. Doch was verbirgt sich hinter diesen Schlagzeilen? Sollte man sich tatsächlich Sorgen machen, wenn im Lieblingsmineralwasser Chrom-VI nachgewiesen wird?

Chrom kommt in der Natur in verschiedenen Formen vor.

Für den Menschen spielen Chrom(III) und Chrom(VI) die entscheidende Rolle. Während Chrom(III) sogar ein lebenswichtiger, essenzieller Nährstoff ist, gilt Chrom(VI) als genotoxisch: Diese Verbindung kann das Erbgut schädigen und wird als potenziell krebserregend eingestuft.

Deshalb gibt es sowohl gesetzliche Grenzwerte als auch Empfehlungen von Gesundheitsbehörden.

Nach geltender Trinkwasserverordnung der EU und Deutschlands wird für Gesamtchrom ein Wert von 50 Mikrogramm pro Liter festgelegt.

Das Umweltbundesamt empfiehlt für das besonders kritische Chrom(VI) einen nochmals deutlich niedrigeren Wert von 0,3 Mikrogramm pro Liter. Die in Testberichten genannten Werte, beispielsweise 0,19 Mikrogramm Chrom(VI) pro Liter, befinden sich klar unter den offiziellen Schwellen.

Die Testkriterien solcher Zeitschriften arbeiten manchmal nach strengeren, vorsorglichen Prinzipien wie ALARA as low as reasonably achievable um den Wert so niedrig wie möglich zu halten. Daraus entstehen Bewertungen, die schnell beunruhigen können.

Was viele nicht wissen: Die Aufnahme von Chrom(VI) über den Magen ist durch die menschliche Biologie besonders geschützt. Der Magen besitzt einen sehr niedrigen pH-Wert die Magensäure ist stark genug, um das sechswertige Chrom sehr effizient in das ungefährliche und sogar nützliche Chrom(III) umzuwandeln.

Praktisch heißt das: Auch bei regelmäßiger Aufnahme von Mineralwasser mit geringen Chrom(VI)-Gehalten wird kaum gesundheitlicher Schaden drohen.

Zum Vergleich: Chrom(VI) ist als Gefahr insbesondere dann bekannt, wenn es eingeatmet wird beispielsweise in bestimmten Industriebranchen und hier tatsächlich das Risiko für Lungenkrebs erhöht.

Über den Darm nach oraler Aufnahme, eben wie beim Trinken von Mineralwasser, ist eine krebserregende Wirkung unter üblichen Bedingungen nicht zu erwarten.

Dennoch bleibt es sinnvoll, grundsätzlich auf Qualität und Herkunft von Mineralwasser zu achten.

In Deutschland unterliegt natürliches Mineralwasser strengen Prüfungen und darf in seinen charakteristischen Bestandteilen nicht verändert werden. Ein Herausfiltern einzelner Elemente ist nicht zulässig, sonst verliert das Wasser seinen Status als natürliches Mineralwasser.

Die aktuelle Gesetzgebung sorgt deshalb bereits für ein hohes Maß an Sicherheit.

Wer weiterhin stilles Mineralwasser trinken möchte, kann das nach aktuellem Wissensstand auch dann tun, wenn geringe Mengen Chrom(VI) nachweisbar sind.

Das Nutzen einer solchen Quelle bleibt medizinisch unbedenklich, solange die Grenzwerte eingehalten oder wie in den genannten Beispielen sogar deutlich unterschritten werden. Berichte über Risiken sind oft viel dramatischer formuliert, als es medizinisch betrachtet notwendig wäre.


Quellen: Its a gator tale Alligator lung cells resist hexavalent chromium-induced DNA repair inhibition and chromosome instability.

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