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Trennung von Fetten und Kohlenhydraten: Ein Schlüssel zu mehr Energie

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Die Trennung von Fetten und Kohlenhydraten: Ein Schlüssel zu mehr Energie

Wenn Sie Ihre mitochoniale Funktion gezielt verbessern wollen, stellt sich häufig die Frage: Ist es sinnvoll, Fette und Kohlenhydrate bei den Mahlzeiten getrennt zuzuführen? Die Antwort darauf liefert ein genauerer Blick auf unsere Zellkraftwerke, die Mitochondrien, und deren Arbeitsweise.

Mitochondrien sind in jeder Körperzelle milliardenfach vorhanden. Sie erfüllen die zentrale Aufgabe, Energie für sämtliche Körperprozesse bereitzustellen. Um sich das Prinzip zu verdeutlichen, können Sie das Mitochondrium mit dem Getriebe eines Autos vergleichen.

Sie gelangen damit nicht einfach von einem Vorwärts- in den Rückwärtsgang. Entscheiden Sie sich für einen Richtungswechsel, muss erst das Tempo gedrosselt und dann der Gang gewechselt werden.

Direktes Umschalten während der Fahrt würde das Getriebe beschädigen ebenso wie die gleichzeitige Zufuhr von Fetten und Kohlenhydraten den Mitochondrien schaden kann.

Der menschliche Stoffwechsel ist ursprünglich auf eine fettdominierte Energiequelle eingestellt.

Unsere Vorfahren ernährten sich meist von dem, was die Jagd oder das Sammeln einbrachte also häufig protein- und fettreiche Nahrung. Gelegentlich gab es Ausnahmen, etwa wenn Honig oder reife Früchte gefunden wurden.

Aber auch dann wurden nahezu ausschließlich Kohlenhydrate, ohne gleichzeitige Fettaufnahme, aufgenommen. Fette, die im Körper vorhanden waren, stammten dann meist aus körpereigenen Fettspeichern.

Wird eine größere Menge an Kohlenhydraten zugeführt, signalisiert das Insulin dem Organismus, den Stoffwechsel entsprechend umzuschalten. Energie wird dann aus Glukose gewonnen und überschüssige Kohlenhydrate können als Fett eingelagert werden.

Im Umkehrschluss bedeutet eine gleichzeitige Zufuhr von Fett und Kohlenhydraten ein ständiges Umschalten wie das Umschalten des Getriebes im fahrenden Auto. Dies führt auf Dauer zu Verwirrung im Energiestoffwechsel und begünstigt die Entwicklung einer Insulinresistenz.

Der menschliche Körper ist darauf ausgelegt, sich entweder im Fett- oder Kohlenhydratstoffwechsel zu bewegen. In der heutigen Gesellschaft werden jedoch häufig beide Makronährstoffe in großer Menge zeitgleich konsumiert.

Das resultiert oft in chronischen Krankheiten. Es ist daher ratsam, bei der Gestaltung von Mahlzeiten bewusster zu trennen: Mal stehen Fette im Fokus, ein anderes Mal die Kohlenhydrate. Protein sollte immer Bestandteil der Mahlzeiten sein, da die meisten Menschen ohnehin zu wenig Eiweiß aufnehmen.

Eiweiß ist sowohl mit Fett als auch mit Kohlenhydraten kombinierbar.

Auch auf die Ballaststoffe sollte geachtet werden. Sie werden nicht direkt für die Energiegewinnung genutzt, sondern dienen vorrangig der Ernährung der Darmflora.

Deshalb sollte jede Mahlzeit ausreichend Ballaststoffe enthalten, sei es natürlicherweise durch die Lebensmittel selbst oder gegebenenfalls durch eine Ergänzung besonders bei sehr fettreichen, kohlenhydratarmen Speisen.

Natürlich gibt es individuelle Unterschiede: Je nach Genetik und den vererbten Mitochondrien kann das Ausmaß, in dem ein Mensch insulinresistent wird, variieren. Einige Menschen nehmen leicht an Gewicht zu, andere bleiben lange schlank und scheinbar gesund aber auch diese Personen können unerkannt Insulinresistenzen entwickeln, die auf Dauer Schaden verursachen.

Daher ist es sinnvoll, die ursprünglichen biologischen Mechanismen unseres Energiestoffwechsels zu respektieren und ab und zu den Körper so arbeiten zu lassen, wie es die Natur vorgesehen hat.

So können Sie langfristig mehr Energie gewinnen und Ihre Mitochondrien entlasten.


Quellen: Structural and Functional Diversity of Mitochondria Isolated from Different Cell Types.

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