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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
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Wenn bei Ihnen ein erhöhter Histaminwert im Labortest festgestellt wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten, was dies bedeuten könnte. Zunächst ist es wichtig zu klären, ob der Test im Stuhl, im Urin oder im Blut durchgeführt wurde.
Alle drei Testarten bieten unterschiedliche Einblicke in die Quelle möglichen Histaminüberschusses.
Ein erhöhter Histaminwert im Stuhl kann auf eine Nahrungsmittelallergie oder das Vorhandensein von Parasiten hinweisen, die das Immunsystem zu bekämpfen versucht.
Ebenso könnten bestimmte Darmbakterien aktiv Histamin produzieren. Menschen, die solche erhöhten Werte aufweisen, könnten bereits mit einer hohen Grundlast von Histamin leben, die durch zusätzliche Nahrungsmittelzufuhr Symptome verursacht.
Urin-Tests können weitere Informationen bieten, da Histamin zwei wesentliche Funktionen im Körper hat: eine aktivierende Substanz im Immunsystem und ein Botenstoff im Gehirnstoffwechsel.
Wenn ein erhöhter Histaminwert im Hirnstoffwechsel zu Schlafstörungen führt, kann ein spezifischer Urintest zeigen, ob das Abbauenzym HNMT normal funktioniert.
Bluttests auf Histamin werden insbesondere dann durchgeführt, wenn der Verdacht besteht, dass der Körper übermäßig viel Histamin als Reaktion auf einen Fehlreiz freisetzt.
Die Ursachen könnten mechanische Störungen oder andere Reizungen sein, die eine zusätzliche Ausschüttung verursachen.
Unabhängig davon, welcher Test erhöht ist, ist es von entscheidender Bedeutung, sich beraten zu lassen und mögliche zugrundeliegende Probleme zu identifizieren.
Häufig sind unbekannte Nahrungsmittelallergien oder andere gesundheitliche Probleme die Ursachen. Mit gezielten Therapien ist es in der Regel möglich, die Ursache zu beheben, und viele Patienten, die anfangs mit einem Histaminproblem zu kämpfen hatten, sind nach ein bis zwei Jahren Therapie häufig wieder beschwerdefrei.