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Darf ich Lauch und Schnittlauch essen, wenn ich IgE-Antikörper habe?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript Das Thema der allergischen Reaktionen auf Knoblauchgewächse ist von besonderem Interesse für viele Patienten mit bekannten IgE-Allergien. Menschen mit spezifischen IgE-Antikörpern stehen häufig vor der Frage, welche Nahrungsmittel sie bedenkenlos verzehren können.

Besonders herausfordernd wird es, wenn es um Kreuzallergien geht, die aufgrund molekularer „hnlichkeiten zwischen den Allergenen in verschiedenen Lebensmitteln entstehen können. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Stoffe durch kommerzielle Allergietests abgedeckt werden können.

Daher können Überschneidungen auftreten, die durch eine bestehende Pollenallergie verstärkt werden. So kann beispielsweise eine Apfelpollenallergie dazu führen, dass das Immunsystem auch auf den Apfel selbst reagiert.

„hnliches kann bei Knoblauchgewächsen passieren, wo Knoblauch, Zwiebeln und Lauch ähnliche Proteine enthalten. Leider ist es nicht möglich, jedes Lebensmittel auf der Welt flächendeckend zu testen.

Die in Labortests verwendeten Proben basieren meist auf spezifischen Sorten und decken daher nicht die vollständige Vielfalt der Natur ab. Allergie-Tests können jedoch eine nützliche Richtung vorgeben, insbesondere wenn Kreuzreaktionen vermutet werden.

In der Praxis könnten Antikörpertests durchgeführt werden, aber wenn der Verdacht auf eine Unverträglichkeit besteht, gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Eine Möglichkeit besteht darin, eine Probe des vermuteten Lebensmittels zusammen mit lebenden weißen Blutkörperchen im Labor zu testen.

Alternativ könnten Patienten eine Auslassdiät durchführen, bei der das verdächtige Lebensmittel für mindestens 72 Stunden gemieden und anschließend in großer Menge konsumiert wird.

Dabei sollte beobachtet werden, ob Symptome wie Ausschlag, Verdauungsprobleme oder Herzklopfen auftreten. Zusätzlich können Stuhltests helfen, Veränderungen in den Entzündungsparametern zu erkennen, die durch den Verzehr des Lebensmittels ausgelöst werden.

Diese Tests können als Baseline vor dem Versuch durchgeführt werden, um einen Vergleich zu haben, falls Symptome auftreten. Die Erstellung eines individuellen Ernährungsplans profitiert von jahrelanger Erfahrung und berücksichtigt mögliche Unverträglichkeiten und Allergien.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle drei Monate können helfen, den Erfolg der Maßnahmen zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Dies stellt sicher, dass die Ernährungspläne auf den neuesten Erkenntnissen basieren und den größtmöglichen Nutzen für den Patienten bieten


Quellen: Allergic hypersensitivity to garlic and onion in children and adults., Allergenicity assessment of Allium sativum leaf agglutinin a potential candidate protein for developing sap sucking insect resistant food crops., Identity of the immunomodulatory proteins from garlic (Allium sativum) with the major garlic lectins or agglutinins.

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