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Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate der Niere durch eine lektinfreie Ernährung.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Optimierung der glomerulären Filtrationsrate durch gezielte Ernährung

Viele Menschen stellen die Frage, wie sie sich verhalten sollten, wenn sich in einer Blutuntersuchung Hinweise auf eine reduzierte Nierenfunktion zeigen.

Eine oft diskutierte Messgröße ist die sogenannte glomeruläre Filtrationsrate (GFR). Sie beschreibt, wie viel Blut pro Zeiteinheit durch die Nieren gefiltert wird. Die GFR wird meistens auf Basis des Kreatininwerts im Blut berechnet, was jedoch einige Fallstricke birgt.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Kreatininwert stark von der Muskelmasse und dem Aktivitätsniveau abhängt. Wer Sport treibt, sorgt für eine erhöhte Kreatininfreisetzung aus der Muskulatur.

Dadurch kann die geschätzte Nierenfunktion scheinbar abfallen, auch wenn die Nieren gesund sind. Wer also einen positiven Lebensstil mit mehr Bewegung beginnt, sollte die Schwankungen seiner Werte im Kontext betrachten.

Ebenso kann Flüssigkeitsmangel die Werte verfälschen, da dann die Konzentration im Blut künstlich ansteigt.

Eine reine Einzelmessung reicht daher nicht, um eine chronische Nierenerkrankung zu diagnostizieren.

Bei auffälligen Befunden, die nicht eindeutig zu interpretieren sind, ist eine zusätzliche Messung des Wertes Cystatin C empfehlenswert. Dieser Wert ist unabhängig von der Muskelmasse und ermöglicht eine präzisere Einschätzung der Nierenfunktion.

Die Ursachen für eine verschlechterte GFR sind vielfältig. Sie reichen von Blutdruckproblemen, Blutzuckerentgleisungen, Autoimmunprozessen bis hin zu mechanischen Problemen wie Nierensteinen.

Im Bereich der Autoimmunerkrankungen ist das Risiko für eine weitere autoimmune Beteiligung der Nieren erhöht. Deshalb sollten Patienten mit bereits bekannten Autoimmunerkrankungen besonders aufmerksam sein und im Zweifel zusätzliche Labordiagnostik veranlassen lassen.

Die altersbedingte Abnahme der Nierenfunktion ist bis zu einem gewissen Grad ein natürlicher Prozess, aber ein überdurchschnittlicher Funktionsverlust erfordert eine gezielte Ursachenforschung.

Häufig unterschätzt wird die Rolle der Ernährung, insbesondere der lektinfreien Kost: Zahlreiche autoimmunbedingte und entzündliche Nierenerkrankungen sprechen auf eine lektinarme oder lektinfreie Ernährungsweise gut an.

Bei der Umstellung der Ernährung ist jedoch auf den Verzehr oxalsäurereicher Lebensmittel wie Süßkartoffeln zu achten, da Oxalsäure bei ungünstiger Zubereitung das Risiko für Nierensteine erhöht.

Die Urinmikroskopie auf Kristalle ist in diesen Fällen eine sehr effektive Screening-Methode. So kann auch differenziert werden, welcher Typ von Steinen eventuell gebildet wird.

Ein weiterer Aspekt betrifft starke Gewichtsabnahmen etwa im Rahmen von Fastenkuren oder Diäten.

Dabei werden auch Schadstoffe aus dem Fettgewebe freigesetzt, die über die Niere ausgeschieden werden müssen und potenziell einen seltenen Schädigungsmechanismus darstellen. Gerade in diesen Situationen ist die Begleitung durch ausgewählte Mineralstoffe und die Supplementierung von Antioxidantien wie Vitamin E sinnvoll allerdings sollte eine Hochdosis stets auf kurze Zeiträume beschränkt bleiben und nicht dauerhaft erfolgen.

Das Ziel ist immer eine ursachenorientierte Therapie, nicht die reine Symptombekämpfung.

Abschließend gilt: Jegliche Auffälligkeit bei den Nierenwerten sollte engmaschig kontrolliert und immer im Gesamtkontext bewertet werden.

Die gezielte Abklärung der Ursache kann eine deutliche Verbesserung der Nierenfunktion ermöglichen, sofern der schädigende Mechanismus erkannt und behoben wird. Die Nieren verdienen Ihre Aufmerksamkeit und Verantwortung besonders bei Veränderungen der Filtrationsrate und im Umfeld einer besonderen Ernährung.


Quellen: Comprehensive Analysis of IgA Nephropathy Causal Factors in Plasma Proteins Immune Cell Types and Immune Cell Traits.

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