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Wie das Omega-3:6-Verhältnis trotz viel Olivenöl optimieren?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren spielt eine entscheidende Rolle für Ihre Gesundheit besonders, wenn Sie sich lektinfrei und kohlenhydratarm ernähren.

Viele Menschen fragen sich, wie sie dabei das empfohlene Fettsäureverhältnis von 1:2 einhalten können. Häufig entsteht dabei die Sorge, dass hohe Mengen an Olivenöl, die zum Erhalt des Körpergewichts nötig sind, zu viel Omega-6 liefern könnten.

Wenn Sie gezielt Ihr Körpergewicht halten möchten, sind größere Mengen Olivenöl durchaus sinnvoll. Olivenöl bietet ein günstiges Fettsäureprofil und liefert darüber hinaus zahlreiche Polyphenole.

Diese sekundären Pflanzenstoffe gelten als besonders gesundheitsfördernd. Zusätzlich ist Olivenöl eine kohlenhydratfreie Energiequelle, die den Insulinspiegel kaum beeinflusst.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil von Olivenöl ist sein hoher Vitamin-E-Gehalt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Speiseölen enthält Olivenöl mehr Vitamin E, als für die Stabilisierung seiner ungesättigten Fettsäuren erforderlich ist. Und dadurch wird der sonst mögliche oxidative Stress durch Omega-6-Fettsäuren effektiv abgefangen.

Besonders problematisch werden Omega-6-reiche Öle erst dann, wenn dem Körper Vitamin E entzogen wird, um die Fettstabilität zu gewährleisten. Bei hochwertigem Olivenöl ist dies jedoch kein Thema.

Wichtig ist auch, dass Omega-6-Fettsäuren, die Sie als Energie sofort verbrennen, das Verhältnis zu Omega-3 nicht nachhaltig verschlechtern. Nur die Einlagerung überschüssiger Omega-6-Fettsäuren im Gewebe wirkt sich langfristig negativ aus.

Wenn Sie gelegentlich größere Mengen von Omega-6 aufnehmen beispielsweise durch frittierte Speisen im Urlaub , können Sie durch bewusstes Fasten oder Intervallessen unterstützen, dass Ihr Körper diese Fettsäuren direkt verbrennt, anstatt sie einzulagern.

Ob Sie tatsächlich ein günstiges Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis erreichen, lässt sich letztlich am besten im Labor überprüfen. Ein spezifisches Blutfettprofil gibt hierauf präzise Antwort.

Um ein optimales Verhältnis zu erzielen, sollten Sie nicht nur auf den Omega-6-Gehalt, sondern auch auf eine adäquate Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, insbesondere aus Fisch, achten. Übertreiben Sie es aber auch damit nicht, denn Omega-3-Fettsäuren sind empfindlich und können im Körper leicht oxidieren.

Zuletzt sei erwähnt, dass die Auswahl des richtigen Olivenöls entscheidend ist. Oliven aus wintermilden Regionen wie Kreta, Marokko oder Algerien enthalten besonders wenig Omega-6. Sorten aus diesen Gebieten eignen sich daher optimal für eine lektinfreie, fettreiche Ernährung.

Auch gibt es bei den verschiedenen Ölen erhebliche Unterschiede in Bezug auf den Omega-6-Gehalt. Achten Sie daher auf entsprechende Angaben oder wählen Sie explizit Olivenöl mit niedrigem Omega-6-Anteil.

Durch die richtige Produktauswahl, eine regelmäßige Überprüfung der Blutfettwerte und einen bewussten Umgang mit Ihrer Ernährung lässt sich ein außergewöhnlich günstiges Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis erreichen und langfristig erhalten.


Quellen: Bioactive Phenolic Compounds in Extra Virgin Olive Oil Implications for Cardiovascular Health.

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