Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community

Malventee / Hibiskustee

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Malventee, Hibiskus und andere lektinfreie Tees als gesunde Getränkeoption

Viele Menschen fragen sich, ob Malventee lektinfrei ist. Malventee ist im Grunde genommen ein Hibiskustee. Die Hibiskuspflanze sieht nicht nur schön aus, sondern enthält tatsächlich keine Lektine.

Die Blätter und Kelche dieser Pflanze sind reich an Antioxidantien. Besonders hervorzuheben sind die Anthocyane, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Sie verleihen den Blüten die kräftige Farbe und wirken im Körper tendenziell entzündungshemmend.

Sie können Hibiskustee also bedenkenlos genießen, besonders wenn Sie auf eine lektinfreie Ernährung achten. Doch nicht nur Hibiskus- beziehungsweise Malventee zählt zu den geeigneten Getränken: Grundsätzlich sind sehr viele Kräutertees lektinfrei, da die überwiegende Mehrheit der Kräuter keine nennenswerten Lektine enthält.

Es empfiehlt sich jedoch, den eigenen Körper im Blick zu behalten. Es ist ratsam, beim regelmäßigen Trinken eines bestimmten Tees bewusst darauf zu achten, wie es Ihnen damit geht.

Aus der Erfahrung heraus gibt es immer wieder Fälle, bei denen Menschen aus Gewohnheit große Mengen von ein und demselben Tee konsumieren, ohne Rücksicht auf die Herkunft. Manche Tees kommen aus Anbaugebieten, in denen der Boden mit Schwermetallen belastet sein kann.

Hierdurch können sich beispielsweise Arsen oder andere Schadstoffe im Körper anreichern.

Deshalb gilt: Tee ist nicht automatisch immer gesund. Die Qualität und Herkunft spielen eine große Rolle.

Besonders bei getrockneten oder fermentierten Tees ist es manchmal schwierig, die tatsächliche Qualität zu erkennen. Daher ist es sinnvoll, wie bei anderen Lebensmitteln auch, den Ursprung zu kennen.

Am liebsten würde ich wissen, von welcher konkreten Teeplantage mein Tee stammt. Bei klassischen Teesorten greife ich daher oft zu japanischen Single-Origin-Tees, die transparenter in ihrer Herkunft sind und bei denen man auch nachvollziehen kann, wer sie produziert.

Gerade wenn Sie Tees regelmäßig und vielleicht sogar als Kaltaufguss konsumieren, sollten Sie ein echtes Vertrauen zum Hersteller haben. Erkundigen Sie sich idealerweise, was genau im Teebeutel steckt.

Blindes Konsumieren ist nicht empfehlenswert.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Die meisten Kräutertees sind lektinfrei und somit gut verträglich für eine lektinfreie Ernährung.

Dennoch sollten Sie immer auf die Teequalität achten und die Herkunft im Blick behalten.


Quellen: A comparative review on the anti-nutritional factors of herbal tea concoctions and their reduction strategies.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast