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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Ein systematisch und ehrlich geführtes Ernährungstagebuch ermöglicht eine gezielte Auswertung und Optimierung der persönlichen Ernährung.
In diesem Beispiel spielt die lektinfreie Ernährung eine zentrale Rolle. Der Fokus liegt auf der Auswahl und der Zubereitung verschiedener Lebensmittel, der Eiweißversorgung sowie der ausreichenden Aufnahme von Ballaststoffen und Mikronährstoffen.
Die Tagebuchauswertung beginnt mit den Basics: Neben dem Datum wird festgehalten, welche Getränke und Mahlzeiten verzehrt wurden, auf welche Weise sie zubereitet und mit welchem Öl gekocht wurde.
Ebenso wird die individuelle Verträglichkeit jeder Mahlzeit dokumentiert. Besonders im Fokus steht die Frage: Wie lässt sich die Eiweißzufuhr sinnvoll gestalten?
Warmes Mineralwasser wird physiologisch als günstig betrachtet, da der Körper weniger Energie aufbringen muss, um es auf Körpertemperatur zu bringen.
Dennoch steht es jedem frei, auch kaltes Wasser zu trinken. Aus ernährungsphysiologischer Sicht zählt hier vor allem die Regelmäßigkeit der Flüssigkeitsaufnahme.
Die Suppe mit Fenchel, ChicorĀ©e, Austernpilzen, Blumenkohl sowie frischem Basilikum und Liebstöckel entspricht idealen Kriterien für eine lektinfreie Kost.
Die Gemüseauswahl ist vielfältig, biologisch und wurde schonend im Schnellkochtopf zubereitet, wobei dies bei diesen Gemüsearten nicht zwingend notwendig wäre. Die Ergänzung mit hochwertigem Olivenöl ist positiv.
Beim Blick auf die Eiweißquellen fällt auf: Zwei Esslöffel rote Linsen sind zwar korrekt gekocht, liefern aber nur einen kleinen Anteil des gewünschten Eiweißbedarfs pro Mahlzeit.
Selbst größere Anteile an Gemüse wie Fenchel oder Pilze enthalten nur einen Eiweißanteil im niedrigen Prozentbereich. Um die empfohlenen 20 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit zu erreichen, wäre eine größere Menge rote Linsen nötig.
Alternativ eignen sich Proteinpulver, Pilzpulver oder Kollagenhydrolysat zur Ergänzung. Gerade Menschen mit bestehendem Eiweißmangel oder erhöhtem Bedarf profitieren hier.
In manchen Fällen werden gezielt nur 10 Prozent Kohlenhydrate angestrebt.
Grundsätzlich lassen sich Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß jedoch sehr gut miteinander kombinieren. Interessant ist die Lagerung von Reis im Kühlschrank: Nach 18 Stunden bildet sich vermehrt resistente Stärke, was den Ballaststoffgehalt erhöht und sich positiv auf das Mikrobiom auswirkt.
Der Konsum von viel Gemüse, Pilzen und Blattgemüse ist grundsätzlich ballaststoffreich. Dennoch erreichen viele Menschen damit ohne spezielle Zusätze nicht die empfohlenen 30 Gramm pro Tag.
Nahrungsergänzungen wie Akazienfaser oder Chlorella werden teilweise eingesetzt. Während Chlorella bei Schwermetallaufnahme durch Fisch oder Meeresfrüchte unterstützen kann, sollte die Dosierung ausreichend hoch gewählt werden.
Hauptsächlich zu beachten bleibt, dass wirklich ausreichend Ballaststoffe für ein vielfältiges und widerstandsfähiges intestinales Mikrobiom aufgenommen werden.
Die regelmäßige Zufuhr von hochwertigem Eiweiß ist essenziell.
Eiweißfreie Tage sind mit Ausnahme gezielter Phasen wie der Fastenmimikry zur Förderung der Autophagie nicht ratsam, gerade weil in einem westlichen Ernährungsumfeld viele Menschen schon zu wenig Eiweiß konsumieren.
Blutwerte sind zuverlässige Marker für eine gute Eiweißversorgung.
Die Wahl von Wildlachs, insbesondere Sockeye-Lachs, bringt einen weiteren gesundheitlichen Vorteil durch den hohen Gehalt an Antioxidantien.
Beim Thema geräucherter Lachs ist nach derzeitigem Kenntnisstand kein nennenswertes Risiko zu erwarten. Kohlenhydratarme Ernährung sollte bei Frauen sorgfältig erfolgen, um hormonelle Balance und Stoffwechselgesundheit zu sichern.
Letztlich geht es darum, eine lektinfreie Ernährung mit reichlich Gemüse, ausreichend Eiweiß und genügend Ballaststoffen so zu gestalten, dass sie den individuellen Bedürfnissen entspricht und zu einer nachhaltigen Gesundheit beiträgt.
Und die kontinuierliche Reflexion über das Ernährungstagebuch hilft, Defizite aufzudecken und Optimierungspotenziale zu erkennen.