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Inhaltsstoffe von Deodorants

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Inhaltsstoffe von Deodorants im Fokus: Was Sie wissen sollten

Viele Menschen möchten genauer verstehen, welche Inhaltsstoffe sich in ihrem Deodorant befinden und wie diese auf den Körper wirken.

In der heutigen Zeit ist das Bewusstsein für die eigene Hautgesundheit und die Auswahl von kosmetischen Produkten enorm gestiegen. Die Liste der Inhaltsstoffe auf einem Deodorant mag oft kurz und übersichtlich erscheinen.

Das ist zunächst ein gutes Zeichen, denn je kürzer und verständlicher die Liste, desto einfacher lässt sich das Produkt beurteilen.

Ein häufig eingesetzter Hauptbestandteil ist Babassuöl.

Es handelt sich hierbei um ein typisches Kosmetiköl, das zwar nicht zu den hochwertigsten Ölen gehört, aber in der Anwendung durchaus akzeptabel ist. Besonders relevant ist in vielen natürlichen Deodorants Natriumbicarbonat, der eigentliche Wirkstoff, der durch seinen basischen Charakter die Zusammensetzung der Bakterienflora unter den Achseln verändern kann.

Dadurch wird der typische Geruch, der durch Bakterien entsteht, gemindert. Auch mit einem einfachen Produkt bestehend aus Kokosöl und Natriumbicarbonat können Sie einen ähnlichen Effekt erzielen.

Sheabutter ist in Deos eine der wertvollsten Zutaten. Sie sorgt für Pflege und macht das Produkt angenehm streichzart. Die Konsistenz des Deos wird durch eine Kombination aus verschiedensten Ölen, darunter oftmals Omega-6-reiche Fette wie Sonnenblumenöl oder Sojaöl, beeinflusst.

Diese beiden Öle stehen zwar nicht im Verdacht hoch problematisch zu sein, nehmen aber in der Bewertung häufig keinen Spitzenplatz ein. Die Mengen sind jedoch gering, sodass die Aufnahme über die Haut wohl gering ist.

Zinkoxid wird als antimikrobieller Zusatz eingesetzt. Dieser Stoff soll die Bakterienbelastung auf der Haut gezielt reduzieren. Er kommt beispielsweise auch in klassischen Babycremes zum Einsatz.

Die langfristige Wirkung von Zinkoxid auf die gesunde Hautflora ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Während die Reduktion von Bakterien kurzfristig wünschenswert sein kann, ist unklar, wie sich der dauerhafte Einsatz auf das Gleichgewicht der Hautmikrobiota auswirkt.

Aloe Vera als Bestandteil im Deo sorgt für eine pflegende Komponente. Während Aloe zum Verzehr eher kritisch zu sehen ist, besteht bei der Anwendung auf der Haut kein Risiko, dass relevante lektinähnliche Stoffe in den Körper gelangen.

Tocopherol, ein Antioxidans, trägt dazu bei, das Produkt stabil zu halten und die Haut zu schützen. Parfüm und Aromastoffe wie Geranylacetat sorgen für den angenehmen Duft allerdings stammen sie oft aus synthetischer Produktion und sollten von Allergikern besonders beachtet werden.

Die Gesamtbewertung dieses Deodorants fällt unauffällig bis akzeptabel aus. Zwar gibt es Optimierungspotenzial hin zu noch weniger und natürlicheren Inhaltsstoffen, das vorliegende Produkt ist jedoch aus dermatologischer Sicht durchaus verwendbar.

Wer es minimalistisch bevorzugt, findet Alternativen mit nur wenigen Zutaten, zum Beispiel auf Basis von Kokosöl und Natriumbicarbonat.


Quellen: Physical and oxidative stability of babassu (Orbignya phalerata mart) oil in water nanoemulsions Effect of oil and guar gum concentrations.

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