Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hashimoto Meistern Community

Ballaststoffarten und ihre Rolle als Nahrungsergänzungsmittel

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Ballaststoffarten und ihre Rolle als Nahrungsergänzungsmittel

Eine optimale Versorgung mit Ballaststoffen ist für die Gesundheit von Darm und Mikrobiom von zentraler Bedeutung. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Menge, sondern besonders die Auswahl der richtigen Ballaststoffarten.

Ich empfehle vor allem Flohsamenschalen und Akazienfasern zur Supplementierung. Das hat Gründe: Viele Menschen haben eine gestörte Darmflora, und zahlreiche Ballaststoffe nähren ungewollt Keime aus der Fäulnisflora.

Ziel sollte jedoch eine Verbesserung der Darmflora sein. Deshalb rate ich bei einer zusätzlichen Einnahme nicht zu Inulin ” so wertvoll dieser Ballaststoff auch ist ” da er auch unerwünschte Darmkeime fördern kann.

Stattdessen sind Flohsamenschalen und Akazienfasern die zuverlässige Wahl.

Wenn Empfehlungen ausgesprochen werden, ist es meine Aufgabe, die möglichst beste und sicherste Option vorzuschlagen.

Kennen Sie allerdings Ihr Mikrobiom im Detail, können Sie flexibler entscheiden, welche Ballaststoffe für Sie persönlich geeignet sind.

Und im Alltag bedeutet gute Ernährung immer Vielfalt.

Greifen Sie zu unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten in verschiedenen Farben, denn sie enthalten unterschiedliche Ballaststoffe. Bevorzugen Sie ballaststoffreiches Gemüse: Ein Radicchio mit seinem Inulingehalt ist beispielsweise wertvoller als ein Eisbergsalat.

Beim Kochen lohnt sich der Gedanke an funktionelle Ballaststoffe zusätzlich. Wer lektinfreie Backwaren zubereitet, kann zur Bindung Pektin, z.B. Apfelpektin, verwenden. So lassen sich gesundheitlicher Nutzen und Küchenalltag elegant verbinden.

Letztlich erwartet Ihr Mikrobiom eine bestimmte Gesamtmenge an Ballaststoffen. Die meisten Menschen erreichen diese nicht allein über die Ernährung, weshalb eine Supplementierung sinnvoll ist.

Sie können die Aufnahme aber auch individuell gestalten und klassische Supplemente mit natürlichen Ballaststoffquellen kombinieren.

Häufig ist es einfacher, auf tägliche Ergänzungsmittel auszuweichen.

Wer ein gesünderes Mikrobiom hat, kann sich über Produkte freuen, die beispielsweise mit Inulin angereichert sind ” wie Schokolade, die statt Zucker Inulin enthält. Solche Lebensmittel können Sie großzügig genießen.

Zu Beta-Glucanen, einem weiteren wichtigen Ballaststoff: Sie finden sich beispielsweise in Hafer, jedoch enthält dieses Getreide auch Lektine. Für eine lektinfreie Ernährung empfehle ich daher stattdessen Pilze.

Viele Pilzarten enthalten sogar deutlich höhere Mengen an Beta-Glucan als Hafer. Pilze bieten nicht nur ernährungsphysiologische Vorteile, sondern laden auch ein, saisonal und regional zu essen.

Sie dürfen und sollten verschiedene Ballaststoffquellen nutzen. Jeder zusätzliche Ballaststoff trägt dazu bei, Ihre Ernährung zu verbessern und das Mikrobiom positiv zu beeinflussen.

Je vielseitiger die Auswahl, desto besser für Ihren Darm und Ihr Wohlbefinden.


Quellen: Psyllium Husk A Comprehensive Review of its Functional Properties Health Benefits Mechanisms of Action and Potential Adverse Effects.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast