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Essen Sie nur das Essen, das Ihnen auch guttut

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Dr. med. Christian Gersch
Privatärztliche Praxis

Artikel auf meiner Website sind als Information für meine Patientinnen und Patienten gedacht. Sie können nicht meinen persönlichen oder den Rat eines anderen Arztes ersetzen. Bitte verwenden Sie die hier vorgehaltenen Informationen nicht für die selbstständige Diagnose oder Behandlung einer Erkrankung. Suchen Sie mich oder einen anderen Arzt auf, wenn Sie von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden betroffen sind, die in Zusammenhang mit einem der in diesem Artikel besprochenen Themen stehen. Besprechen Sie mögliche änderungen Ihres Lebensstils oder Ihrer Ernährung mit einem Arzt, bevor Sie diese umsetzen. Nahrungsergänzungsmittel können Interaktionen mit frei verkäuflichen wie verschreibungspflichtigen Medikamenten aufweisen. Wenn Sie Medikamente einnehmen, setzen Sie diese niemals selbstständig ab, verändern Sie nicht deren Dosis oder nehmen Sie keine weiteren Medikamente/Nahrungsergänzungsmittel ein, ohne zuvor Ihren Arzt zu konsultieren.
Essen Sie nur das Essen, das Ihnen auch guttut

Essen Sie nur das Essen, das Ihnen auch guttut

Dr. Gersch Veröffentlicht Montag, 06.05.2019 von Dr. med. Christian Gersch
Dr. Gersch ist niedergelassener Arzt in Kaiserslautern
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Sie wissen, man sollte im Leben nur Beziehungen haben, die einem guttun. Der amerikanische Psychiater Dr. Daniel Amen rät, Beziehungen, in denen das Gegenüber Sie nicht »zurückliebt« nicht fortzuführen.

Genauso empfiehlt er, auch mit Lebensmitteln umzugehen. Er empfiehlt: »only eat what loves you back« – essen Sie also nur, was Ihrem Körper auch tatsächlich guttut.

Ein Muffin, voll von Aluminium-Backtriebmittel, billigem Pflanzenöl und Zuckersirup mag zwar gut aussehen, vielleicht auch noch gut schmecken, aber Sie wissen, er wird Ihnen seinen Verzehr nicht danken, sondern Ihrer Gesundheit schaden.

Ich finde dieses Mindset charmant: Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein Lebensmittel zu essen, von dem Sie wissen, dass es keine guten Zutaten hat, sehen Sie nicht den Verzicht. Sehen Sie, dass dieses Stück Kuchen, diese Portion Pommes oder diese gespritzten Erdbeeren Ihrem Körper schaden wollen.

Neulich hatte ich eine Unterhaltung mit einer Krankenschwester, die meinte, die grundsätzlich Ernährungsratschläge, die ich beispielsweise in meinem Patienten-Handbuch gebe, seien im Familienleben ja ganz schön schwer umzusetzen. Das verstehe ich vollkommen. Ich antwortete ihr, dass eine »perfekte Ernährung« nicht sein muss. Für mich selbst muss ich das leben, was ich meinen Patientinnen und Patienten rate, und ich bin sicherlich auch mein bestes Versuchskaninchen. Nur die Menschen, die hoch motiviert sind oder einen hohen Leidensdruck haben werden tief greifende Veränderungen leicht umsetzen können.

Für alle anderen ist erst einmal weniger wichtig, was sie essen, als das, was sie nicht essen. Sprich die Lebensmittel durch bessere Alternativen zu ersetzen, die einen nicht »zurücklieben«. Beispielsweise das Raps- oder Sonnenblumenöl gegen Oliven-, Kokosöl und Butterschmalz (von grasgefütterten Kühen) zu tauschen. Einmal geändert ergeben sich alleine dadurch schon auf lange Zeit hilfreiche Verbesserungen. Und über die anderen Details einer optimalen Ernährung sollten wir nur sprechen, wenn Sie wirklich einen Wunsch nach Veränderung haben.

Kurzfazit Kurzfazit

Es wird so sein, dass Sie wahrscheinlich schon viel darüber wissen, welches Essen Ihrem Körper guttut und welches nicht. Und dann denken Sie sich beim nächsten Buffet: »only eat what loves you back«

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